Du schöne heile Bloggerwelt…
Lange habe ich überlegt, ob ich denjenigen, die ich nachfolgend nicht namentlich ansprechen werde, überhaupt die Plattform bieten soll, sich für ihre Aktionen zu feiern. Denn das werden sie tun. Das eigene Fehlverhalten nicht als solches einsehen, sondern sich hönisch grinsend auf die Schulter klopfen, weiter in der Anonymität verstecken und selbstzufrieden sagen können “toll, der hab ich’s gezeigt!”. Ja, das habt ihr. Ihr habt es so weit getrieben, dass ich mehrfach fassungslos vor dem Bildschirm saß, den Blog kurzerhand komplett löschen und danach den Laptop aus dem Fenster werfen wollte, nur um endlich meine Ruhe zu haben. Aber gönne ich euch diesen Triumph? Sollte ich es nicht einfach weiterhin so handhaben und stillschweigend alles hinnehmen, was sich im Hintergrund und hübsch verborgen hinter der schönen Fassade eines Blogs, eines Freizeitprojekts abspielt?
Nein, die Grenze ist lange überschritten und ich habe die Schnauze gestrichen voll!
In den letzten Wochen und Monaten erreichten mich einige E-Mails, überwiegend von Menschen, die sich mir als Autor vorstellten und mir ihre Bücher/Ebooks zur Rezension überlassen wollten. Ob dies den Tatsachen entspricht und sie Autoren waren, kann ich nicht beurteilen. Nicht immer stellten sie sich namentlich vor, nicht immer bin ich mir sicher, ob sie mir ihre richtigen Namen nannten oder schlichtweg unter Pseudonymen auftraten, was ansich kein Problem ist. Vermutlich sind sie alle Autoren nach ihrem Empfinden, da jeder sich so nennen kann, ohne jemals eine Zeile geschrieben zu haben. Es sind Einzelfälle, das möchte ich ausdrücklich betonen. Der Großteil der Autoren würde sich für dieses Verhalten in Grund und Boden schämen. Einige wenige nicht und diese hinterlassen leider den bleibenden Eindruck, der eigentlich für die Guten reserviert sein sollte.
Mir wurden Ebooks und Bücher angeboten, die bereits auf den ersten Seiten haarsträubende Fehler enthielten und ich sie deshalb ablehnte. Ich bin Leserin und wenn ich das Bedürfnis danach habe, bin ich auch Rezensentin. Korrekturleserin und Lektorin bin ich nicht, da gibt es zahlreiche Menschen, die dies beruflich und gut erledigen – aber nicht kostenlos. Dies wurde unter anderem mit folgenden Reaktionen belohnt:
- “war mir gleich klar, dass du für mein Buch zu blöde bist”
- “arrogante Kuh, du schreibst selber nur Müll”
- “ach, Geld willste dafür? Kannste vergessen” (Davon war nie die Rede, ich sagte nur, ich bin keine kostenlose Lektorin, sondern in erster Linie nur Leserin)
- “steck dir das Buch dorthin wo die Sonne nicht hinkommt”
Sei es drum. Auf Fehler aufmerksam gemacht zu werden ist nicht immer schön, erst Recht nicht, wenn man stolz auf sein Werk ist. Kann ich nachvollziehen. Die Reaktionen nicht. Diese Bücher erwähne ich im Blog überhaupt nicht, auch nicht im Wochenbericht, in dem ich meine (an)gelesenen Bücher der Woche festhalte. Kein Autor hat einen Nachteil, wenn ich ein Buch ablehne, da ich darüber nicht spreche. Wozu auch?
Weiter geht es mit Büchern, die ich zwar gelesen, aber anschließend nicht rezensieren wollte, weil sie mir aus diversen Gründen nicht gefielen und ich nichts Positives darüber schreiben könnte. Üble Verrisse schreibe ich nicht mehr, sondern spreche lieber mit den Autoren direkt darüber, was mir nicht gefällt, wo nachprüfbare Rechtsschreib-, Grammatik- oder auch Logikfehler liegen, wenn es sich im Rahmen hält. Komplette Korrekturvorschläge für ganze Werke schreibe ich nicht, das ist nicht meine Aufgabe als Leser und ich traue es mir nicht zu. Auch breche ich Bücher ab, die ich einfach nicht lesen mag, sei es, weil das Thema doch anders war als angepriesen und mir nicht mehr zusagte, oder weil der Schreibstil nicht zu meinem Lesegeschmack passt und dies erst über die Leseprobe hinaus feststellte. Das kommt vor und sollte jeder Autor aus den eigenen Leseerfahrungen kennen. Respektiert wurde mein Schritt nicht immer und zog nette Antworten nach sich:
- “du hast doch gar keine Ahnung, Dummschwätzer” (es ging darum, einen Rechtschreibfehler zu verbessern. “Nämlich “schreibt man tatsächlich nicht “nehmlich”)
- “….ich könnte auch meinen Autorenkollegen stecken, deine positiven Rezensionen schreibst du nur gegen Bezahlung….”
- “schreib deine verdammte Rezession[sic!], sonst zahlst du für das Buch!!!!”
Ja, ein beliebtes Totschlagargument. Du zahlst, wenn du nichts dazu schreibst. Tatsächlich passiert: Ein Autor schickte mir sämtliche Werke, meldete sich bereits nach einer Woche und fragte, wann er endlich(!) mit den Rezensionen rechnen könne. Keine Woche später kam er auf die Idee, mir die Ebooks in Rechnung stellen zu wollen, da ich offensichtlich nur Ebooks abgreife und nichts dafür tue. Das Klischee des typischen Schnorrerbloggers eben. Bei ungefragt zugeschickten Ebooks eine Besprechung in kürzester Zeit zu verlangen und sie dann noch in Rechnung stellen zu wollen?
interessantes Geschäftsmodell, nur leider ohne Aussicht auf Erfolg. Seit ich ihm empfahl, seine Werke den Tageszeitungen zuzuspielen und dort die Bezahlung einzuklagen, habe ich nichts mehr gehört. Ändert sich vielleicht nach diesem Beitrag.
Ein weiterer Diskussionspunkt sind die nicht abgesprochenen, kompletten Kopien meiner Rezensionen auf Autorenseiten. Ich verstehe durchaus, dass ein Autor damit seinen (potentiellen) Lesern einen Mehrwert bieten möchte. Dazu reicht aber auch eine simple Verlinkung und prägnante Aussagen zu übernehmen (z.Bsp. das Fazit), die durch das Zitatrecht abgedeckt sind. Reine Sammlungen ganzer Rezensionskopien sind das nicht. Auch ich bin ein möglicher Urheber, der Urheber meiner Texte und habe möglicherweise auch ein paar Rechte, die mir aber abgesprochen werden, sobald es mit den eigenen Werbezwecken kollidiert. Spricht man darüber mit den Autoren und bittet sie, die Texte zu entfernen, bzw. entsprechend zu kürzen, reagieren die meisten mit Verständnis. Dann gibt es aber auch wieder die, die in ihrem Vorgehen kein Problem sehen. Es ist schon paradox genug… normalerweise bittet derjenige, der etwas nehmen möchte – scheint im Internet nicht immer verständlich zu sein, wo mit einem Klick alles kopiert und genutzt werden kann. Dazu noch ein paar schöne Antworthäppchen:
- “Du bist nichts weiter als ein unbedeutender Blogger, nicht die Bild. Für euch gibts keine Rechte”
- “dich habe ich mit dem Buch bezahlt. Mein Buch, meine Rezension.”
- “verklag mich, wenns dir nicht passt!”
- “über Abmahner jammern und selbst mit Urheberrechtsmüll rumkacken”
- “interessiert mich nicht was du willst.”
- was fehlt? Genau, ein schnödes “heul doch!”
So ist es. “Bezahlt” mit einem Ebook im Wert von maximal 3 Euro, die Rezension geliefert und danach bitte still sein!? Zum Teil betrifft es Bücher, die ich mir selbst gekauft habe, da zieht das Argument “ich habe dich bezahlt” ohnehin nicht. Mich bezahlt niemand für Blogartikel, das erledige ich kostenlos in meiner Freizeit. Manchmal auch umsonst. Auch das Argument “du schreibst über mein Buch” dürfte nicht zutreffen. Im Umkehrschluss gehört mir nach der Rezension der Inhalt des besprochenen Buchs auch nicht, sondern weiterhin dem Autor.
Ich erwarte keinen Dank, keine euphorischen oder zähneknirschenden Kommentare, in denen sich ein Autor über die Bewertung seines Herzensbuchs ehrlich freut oder die Kritik gefasst zur Kenntnis nimmt. Was ich möchte ist der gleiche Respekt, den ich euch auch entgegen bringe. Sieht so ein respektvoller Umgang aus, wenn ihr mit mir und meinen Einschätzungen nicht zufrieden seid?
- “deine Mutter sollte sich schämen!” – warum nur sie? Einen Vater habe ich auch, dem man 50%ige Beteiligung vorwerfen kann.
- “Hat dein Hirn noch Rückgaberecht? Iss eh ungenutzt”
- “nur chronisch untervögelte Weiber sind so wie du” – netterweise hat derjenige nicht angeboten, Abhilfe zu schaffen. Sonst hätte ich wohl Dauermigräne…
- “deine Mutter, deine Eltern, deine Haustiere, deine ….”
- nein, meine Mutter geht keinem Nebenjob liegend nach, sie hat mich auch nicht im Verdauungstrakt ausgetragen, mit starken Winden herausgeweht oder aus irgendeinem Container gefischt.
Meine Eltern sind nicht miteinander verwandt, hatten keine heimlichen Liebschaften mit Tieren und beim Dönerverkäufer haben sie mich auch nicht vom Spieß geschält.
Danke für die zahlreichen Ideen, wir sind aber leider nur eine stinknormale Familie und das stört uns auch nicht. Dafür können wir uns fast immer gut und gesellschaftsfähig benehmen, außer an Weihnachten.
Meinen Hunden muss niemand einen qualvollen Tod wünschen, sie werden, wenn es so weit ist und in meiner Macht steht, friedlich gehen. Schächten gehört nicht dazu, aber danke für den Vorschlag.
Ansteckende Krankheiten, die ihr meinem Arbeitgeber aus Sicherheitsgründen mitteilen müsst, habe ich ebenfalls nicht. Nur aktuell etwas Schnupfen.
Über meine sexuelle Orientierung und Neigungen, die ihr aus Rezensionen und Kommentaren herausgelesen haben wollt, müsst ihr euch auch keine Gedanken machen. Ich bin bereits lange volljährig, darf für mich alleine ohne Vormund entscheiden, alles ist legal, ich bin damit glücklich und schade niemandem – im Gegensatz zu euch mit euren haltlosen Unterstellungen.
Meinen nicht vorhandenen Kindern geht es auch prächtig, erzählt dies ruhig dem zuständigem Amt, die freuen sich immer über Denunzianten ohne Bezug zur Wahrheit.
Wenn ihr meinem Mann von den zahlreichen Affären erzählen wollt, schickt mir bitte seine Telefonnummer – bisher kenne ich ihn leider auch noch nicht und würde dies bei Gelegenheit gerne ändern!
Nein, ich bin nicht sauer. Das wäre untertrieben. Für die zahlreichen Beleidigungen, Unterstellungen und “guten” Wünsche, die mich, meine Familie oder Menschen die mir nahestehen betreffen und die im Laufe der letzten Monate eingetrudelt sind, wäre “sauer” definitiv das falsche Wort. Es ist zutiefst verletztend und dem sind sich die Verfasser auch bewusst, da es nur diesen Zweck verfolgt. Ich wünsche diesen Verfassern einfach nur die gleiche Kreativität und Phantasie beim Schreiben ihrer Bücher, die sie in die zahlreichen E-Mails investiert haben. Macht das Beste daraus. Aber ohne mich.
Ich bin es leid, mich ständig zu fragen, was ich euch überhaupt getan habe, außer eure Bücher nicht zu mögen oder sie gar nicht erst lesen zu wollen. Ich bin es leid, mir die Nächte damit um die Ohren zu schlagen, weil ich keine Möglichkeit sehe, euch loszuwerden, wenn euch selbst bei sturer Ignoranz meinerseits über Wochen nicht langweilig wird. Ich bin mir nicht einmal sicher ob ich meine Ruhe haben werde, sollte ich mein Online-Ich komplett eleminieren. Blöderweise existiere ich offline weiter und mich findet man, wenn man möchte.
Die Option, kommentarlos den Blog zu löschen (nicht zu schließen, sondern komplett zu verschwinden), die sah ich tatsächlich als einzige Möglichkeit. Aber das ist Quatsch. Es wäre denen gegenüber unfair, die mir nie etwas getan haben und mit denen ich gerne im Kontakt stehe – das ist weiterhin die große Mehrheit. In erster Linie möchte ich diese Sauerei nicht länger für mich behalten, denn ich sehe keinen Sinn mehr darin, die kleine Minderheit der Pöbler, Beleidiger und Hetzer damit länger indirekt zu schützen. Ihr solltet euch für euer Verhalten schämen – nicht ich, weil ich es so lange ertragen habe, ohne euch daran hindern zu lassen!
Wie es weiter geht? Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Die ausstehenden Rezensionen werde ich noch schreiben und einstellen weil ich es zugesagt habe, aber wie es danach weiter geht, möchte ich jetzt nicht entscheiden. Erst einmal werde ich eine längere Pause einlegen und irgendwann damit hoffentlich abschließen, was hier über Monate im Hintergrund geschah. Vielleicht ist dann der richtige Zeitpunkt um wieder anzufangen. Vielleicht kommt dieser Zeitpunkt auch einfach nie wieder.
Du schöne heile Bloggerwelt… wo bist du nur geblieben?
Ich bin sprachlos, was Dir im Hintergrund so passiert ist.
Ich hoffe, Du stampfst Deinen Blog NICHT ein, denn ich lese Dich gerne, auch wenn ich kaum kommentiere.
Dieser Meinung schließe ich mich an. Ich schäme mich für manche meiner Berufskollegen. Falls es welche sind.
Ich bin nicht überrascht. Es ist wirklich schlimm wie unreif manche so reagieren. Durch die Anonymität des Internets sagen manche Menschen Sachen die sie “live” nie über die Lippen bringen würden.
lg und gib die Hoffung nicht auf. Einige Blogger haben mit solchen Menschen zu tun. Das hatte ich auch schon.
Das ist genau der Grund, weshalb ich für Literaturschock schon seit Jahren keine Bücher von solchen Autoren mehr rezensiere. Hat mir offensichtlich viel Bauchgrimmen erspart.
nein, ich bin nicht sprachlos! ICH kenne das; habe aber anders reagiert. ich nehme von jeher keine gratis-exemplare an und würde jede rezension schreiben, egal ob 5 oder 1 stern.
ich wurde bei lovleybooks von einer autorin belästigt, von daher hab ich meinen account gelöscht.
und vor kurzem wurde ich von einem blogger beschimpft, wegen unterschiedlicher meinung zu einem buch (ihm gefiel meine rezension nicht); was mich dazu veranlasst hat, meinebuchtipps-blog auf “niedrigsten level” runterzufahren und die fb-seite zu schließen. ich werde auf solche beschimpfungen und beleidigungen nicht eingehen. wer sich dafür entscheidet, gratis bücher anzunehmen, muss wohl oder übel damit rechnen, dass derjenige etwas zurückverlangt. da ich das nie getan habe, brauche ich mich auch nicht dafür verantworten. …und wenn eine rezension nicht gefällt; dann sorry, jeder kommentar ist erwünscht, bis auf “niveaulose blöde sau”, was noch freundlich ist. sowas wird gelöscht und nicht kommentiert. …und wenn der blog gelöscht wird, ist es auch ok; es ist ein hobby und kein weltuntergang. leider haben das viele blogger und autoren vergessen!
lg petra
Oh Mann, da hast Du ja ein paar ganz schön gestörte Leute am Hals….ich bin gerade wirklich sprachlos. Ich verstehe ja, dass für Autoren Kritik schmerzhaft ist, aber was Du schilderst, geht zu weit!!!!!
Ich hoffe, Du kannst diese Leute irgendwie abschütteln und das Ganze für DIch schnell abschließen. Vergessen wird man so etwas wohl leider nie
Ich bin schockiert. Ich bin sprachlos… Mir tut das von Herzen leid, dass dir sowas passiert =( Ich wünsche dir alles Gute und dass es mit deinem Blog – friedlich – weitergehen wird!
Es tut mir unendlich leid, was diese Leute dir antun!! Bitte nimm es dir nicht zu sehr zu Herzen!! Hör nicht auf das, was andere sagen. Alles Liebe und Gute wünsche ich dir… und ganz viel Kraft!!
Ach herje, was hast Du denn Unglaubliches erlebt? Oder sollte ich sagen: Ertragen müssen?! Ich kann es gar nicht glauben, das hier zu lesen!! Ich bin ja selber Bloggerin und hatte auch schon einigen Kontakt zu Autoren, der bis jetzt zum Glück immer sehr nett abgelaufen ist, auch wenn ich schon Absagen erteilen musste. Wie Du schon schreibst, ist das zum Glück nur eine kleine Gruppe von Autoren, die so ausfallend reagieren. Aber trotzdem…! Es ist ungeheuerlich! Solche Beleidigungen sollte NIEMAND bekommen! Ich bin grad richtig, richtig sprachlos und es tut mir im Herzen weh, dass Du aufgrund dieser schrecklichen Erfahrungen eine Pause einlegen oder sogar Deinen Blog ganz löschen möchtest. Doch ich kann es auch verstehen, wenn sich diese völlig unangemessenen Reaktionen in letzter Zeit so gehäuft haben. Trotzdem ist meine Meinung dazu, dass Du diesen Leuten nicht die Genugtuung geben solltest und Deinen Blog löschen. Änder Deine Emailadresse, veröffentliche sie nicht auf dem Blog und nimm keine Rezensionsanfragen mehr an, aber bitte lösch Deinen Blog nicht. Das wär wirklich sehr schade! Ich wünsche Dir ganz, ganz viel Kraft. Wobei ja Dein Beitrag hier schon zeigt, dass Du eine wirklich starke Persönlichkeit bist, für das ich Dich wirklich bewundere! Falls Du irgendwie Unterstützung brauchst oder ich Dir in irgendeiner Art und Weise helfen kann, sag bescheid.
Danke für dein Angebot
die E-Mail Adresse nicht zu veröffentlichen, wird schwierig – ins Impressum muss eine, so weit ich weiß. Aber da findet sich sicher auch noch eine Lösung.
Telemediengesetz verlangt leider eine Email-Adresse. Emails kann aber notfalls bloggen. Andere Punkte des Telemediengesetzes sind da viel bedrohlicher
.
Seid Ihr sicher, dass eine Emailadresse nötig ist? Ich dachte, es reicht eine Postadresse. Kaum einer dieser Schwachmaten wird sich die Mühe machen, seinen Gedankenmüll auf Papier zu verschicken – das ist m.E. eher der Fluch der modernen Technik, dass es so leicht ist, per Tastendruck seinen Frust in die Welt zu plärren. Jedenfalls würde ich mir für alle weiteren Mails dieser Un-Art eine Standardmail mit Link zu diesem Beitrag vorbereiten – und mich dann bloß nicht weiter drüber aufregen! Das sind diese Typen nicht wert!!!
Ausgeschlossen von der Impressumspflicht sind nur rein private Seiten. Ob mein Blog, der für jeden zugänglich ist, noch als “privat” gilt, mag ich bezweifeln. Ich selbst sehe es nicht so.. “privat” ist für mich ein kleiner, geschlossener Kreis von Lesern.
Wenn die Impressumspflicht gilt, muss auch leider die Email-Adresse genannt werden.
Hm, manchmal geht es ja nicht nach gesundem Menschenverstand, sondern nach juristischen Vorgaben. Und da dachte ich, es würde zwischen privat (=nicht-kommerziell, egal wie groß) und kommerziell unterschieden.
Vielleicht lohnt es sich ja doch, nochmal zu recherchieren? Jedenfalls alles Gute!
Hey,
oh man ich bin grad sprachlos und so verdammt wütend das Dir das alles widerfahren ist und du Dich nun erst mal zurückziehst
Denn es trifft die falschen! Mich und all deine anderen Leser, die deine Rezension und vor allem dich selbst mögen!
Wenn ich all das lese, frag ich mich ernsthaft ob wir Rezensenten uns ebenfalls mit Vorabverträgen schützen müssen *ironie*
Ich Kläre im Vorfeld schon das meine Rezi auch negativ ausfallen kann und meist geht das ganz gut.
Ich drück dich ganz lieb und bin froh dass Du über diese Erfahrungen berichtest, vielleicht schreckt das jetzt den ein oder anderen Autor ab so zu handeln oder regt zum nachdenken an, dass auch wir nur menschen sind.
Hoffe wir bleiben weiterhin im Kontakt, auf dem ein oder anderen weg …
LG Ela
Hui… harter Tobak. Bislang ist mir sowas zum Glück nicht widerfahren.
Ich finde es richtig, dass du das hier öffentlich machst, vielleicht denkt der eine oder andere darüber nach. Solch ein Verhalten geht überhaupt nicht. Lass dich nicht unterkriegen!
LG
Yvonne
Oh gott Du arme .. an was für Menschen bist Du da nur geraten? Das habe ich noch nie erlebt bei Autoren .. egal, was ich zu ihren Büchern sagte. Ich glaube in dem Moment, wo mir so was passiert, würde ich auch ernsthaft darüber nachdenken, “unbekannte” Autoren zukünftig abzulehnen. Ich tippe jetzt einfach mal, dass es “unbekannte” Autoren waren.
Ich kann gar nicht verstehen, dass Du Dir so viel schlimmes anhören musstest. Das tut mir ehrlich leid
Leider waren es durchweg Autoren, die sich selbst zu den Indies zählen und selbst veröffentlichen. Ich finde es furchtbar, gerade den guten unter ihnen damit so einen Bärendienst zu erweisen, denn sie haben es schon schwer genug Leser zu finden
Das ist es eben .. mir tun die vielen guten Schätze unter den Autoren leid, die man damit auch mit abwehren würde. Solange es ertragbar ist, werde ich auch weiter diese Bücher lesen. Allerdings, sollte ich so etwas wie Du erleben, werde ich es mir dann auch noch einmal überlegen. Aber viele “meiner “Indie-Autoren habe ich so ins Herz geschlossen und ihre Bücher ebenfalls, so dass ich die Hoffnung nicht aufgebe.
Da ich öffentlich schon mehrfach kundgetan habe, dass ich Texte von Leuten, die selbst veröffentlichen, zu 95% für Schrott halte, überrascht mich das nicht. Mach doch einfach mal eine Pause von ein paar Wochen und nimm dann nur Bücher an, die du persönlich angefordert hast. Am besten solche, die von richtigen Verlagen veröffentlicht werden, dann hast du solche Probleme wahrscheinlich nicht mehr.
Da möchte ich mal kurz für die Indie-AutorInnen (und zwar die “seriösen”) in die Bresche springen. Es wäre schade, wenn wir pauschal mit diesen schwarzen Schafen über einen Kamm geschoren werden würden. Es gibt ausgezeichnete Indie-AutorInnen, wie es besch…eidene VerlagsautorInnen gibt. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Das möchte ich so auch unterschreiben.
oder die Unterschiede sind eben gar nicht so groß. (über schlechtes/fehlendes Lektorat müssen wir nicht reden, das ist bei beiden ärgerlich)
Bücher, die ich von den “Indies” gelesen habe, waren nicht automatisch schlechter, als Bücher aus Verlagsprogrammen. Mag an meinem schlechten Geschmack liegen
Es fehlt einfach nur der Puffer, der bei Verlagsautoren durch die Verlagsmitarbeiter vorhanden ist. In den seltensten Fällen habe ich direkten Kontakt zu VerlagsautorInnen, wenn überhaupt, suchten die AutorInnen selbst den Kontakt. Bei den Indies stellt sich aber niemand dazwischen und fängt den Groll über negative Rezensionen ab. Wahrscheinlich sinkt deshalb die Hemmschwelle auch deutlich schneller, einfach seinen Frust direkt mitzuteilen.
Dem kann ich mich nur anschließen. Schwarze Schafe gibt es leider überall und ich habe es auch schon gesehen, dass Verlagsautoren total ausgetickt sind. Bekannte Beispiele sind z.B. Anne Rice oder auch Diana Gabaldon. Oder auch Martin Walser, der gleich ein ganzes Buch schrieb.
Liebe Vanessa,
du meine Güte, das ist ja echt übel. Mir sind auch schon ein paar “unschöne” Sachen passiert, u.a. habe ich einen Stalker bei/auf Twitter an der Backe, aber was dir passiert ist, geht ja auf keine Kuhhaut mehr.
Ich würde mir für dich sehr wünschen, dass es bald wieder mit netten Autoren bei dir rund läuft, denn ich möchte auf gar keinen Fall auf dich, deine Rezensionen und schon gar nicht auf deinen Blog verzichten. Ich drücke dich mal virtuell.
Ganz liebe Grüße
Claudia
Danke
deine unschöne Geschichte habe ich auch mitbekommen, die läuft ja ebenfalls schon einige Zeit – und dann auch noch so öffentlich… vermutlich der einzige “Vorteil” dabei, damit jeder gleich sieht, wer dahinter steckt und bei Anfragen auch entsprechend reagieren kann.
Wer ähnliche Erfahrungen wie Du gemacht hast, und ich gehöre dazu, weiß, das Deine Schilderung des Fehlverhaltens der Möchtegernautoren (Profis würde nie so reagieren sondern von jeder Anregung und Kritik profitieren) eher untertrieben ist. Inzwischen schwärmen Kohorten verletzter Seelchen zu Rachefeldzügen aus, um aus der Sicherheit der Anonymität Negativbemerkungen zu eigenen Arbeiten abzugeben. Das führt dazu, dass sich die aufrichtigen und authentischen Rezensenten aus dem Netz verabschieden. Das ist aber fatal, denn mit ängstlichen Stillschweigen haben schon die Pogrome gegen gegen Andersdenkende und Andersstämmige in den Dreißiger Jahren begonnen. Manchmal glaube ich, es ist der heimliche Faschismus, der sich aus den Tiefen des Netz aufscheint und den ehrlichen Rezensenten eine Art Judenstern anhängen will. Die Entwicklung macht fürchten.
Ruprecht hat recht: es liegt an der Anonymität, es liegt daran, dass sich jeder, der die Ausdauer aufbringt, ein paar Dutzend Seiten zu füllen, als Autor versteht. Von denen hat noch keiner auf eigene Faust einen Verlag gesucht, hat noch niemand fundierte Kritik erfahren, hat nicht einer einsehen müssen, dass nur wenige Texte bei Fachleuten Gefallen finden. Sie verstecken sich hinter lächerlichen Kunstnamen (hätte man früher einen anonymen Brief gelesen? Sich am Telefon mit jemandem unterhalten, der seinen Namen nicht preisgeben will?) und ziehen vom Leder. Da hilft nur den Mist veröffentlichen – mit dem Namen des Textes – und die Leser urteilen lassen.
Daumen hoch.
Ob dies für alle Autoren so gültig ist, mag ich nicht beurteilen. Im Einzelfall trifft dies aber durchaus zu. Danke Peter.
Danke für die Einschätzung Ruprecht.
Ruprecht, es gibt auch genug Profis, die bei negativen Kommentaren austicken und sich wie durchgedrehte Primadonnen verhalten. Manchmal schaffe es ein Agent oder ein Lektor, den Autor zu stoppen, aber auch nicht immer. MAnchmal entsteht sogar ein ganzes Buch daraus.
Auf Grund der deutschen Gesetzeslage dürfen Autoren im Netz eigentlich nicht wirklich anonym unterwegs sein, erst recht nicht Indieautoren, da sowohl das Telemediengesetz und das Presserecht eine anonyme Veröffentlichung für Indie-Autoren fast unmöglich machen.
Dieser Artikel gefällt mir sehr gut weil er auch den Tatsachen entspricht. Schade im Widerholungsfall sollte die Person öffentlich nennen, aber hiermit würde man sich auf die gleiche Stufe stellen.
würde ich am liebsten sofort machen, wenn ich es dürfte. Leider wird dieser Schuss dann nach hinten los gehen und ich habe wahrscheinlich mehr Ärger am Hals, als diejenigen, die sich so benommen haben.
Ich möchte mal als Autor eine Lanze für alle Blogger brechen – was gibt es wichtigeres für uns Autoren als unsere Leser? Sind Blogger nichts anderes als Leser, nur das sie noch eine Vorliebe haben darüber zu schreiben? Bitte lasse dich nicht davon einschüchtern und frustrieren, diese Menschen haben selbst wohl größere Probleme als ihre Werke. Ohne euch Blogger hätten viele Autoren gar keine Möglichkeit ihre Werke einem breiteren Publikum vorzustellen. Und Kritik gehört dazu wenn man sich als Autor in die Öffentlichkeit stellt.
Zu Mal möchte ich als Jurist sagen, dass vieles oben genanntes strafrechtlich sanktionierbar wäre. Man muss sich das also nicht nur gefallen lassen, man sollte es auch nicht!
Deshalb – lass dich bitte nicht unterkriegen!
Danke Christian
du sagst es, Blogger sind in erster Linie auch einfach nur Leser, nicht nur Lieferanten für Werbetexte.
Warum ein Blogger ein Buch nicht mögen und darüber reden soll, ein Leser aber schon, leuchtet mir nicht ein. Im Bekanntenkreis sind es gerade die reinen Leser, die deutlich direkter und schonungsloser über ein Buch urteilen, als ich es mich hier je trauen würde.
Ich habe beim Lesen mitgelitten, manchmal ungläubig den Kopf geschüttelt und vor allem geschmunzelt. Es ist schier unfassbar, wie Menschen zu beeinflussen versuchen und welche Wege sie wählen? Ich möchte mich Christian anschließen: lass dich bitte nicht unterkriegen, im Gegenteil: es tut vielen vielleicht auch mal gut, in deinem Beitrag auch mal den Spiegel vorgehalten zu bekommen und zu reflektieren? Und ich hoffe, dass das weiterhin die Ausnahmen bleiben! LG Doris
Mir gefällt deine Darstellung. Ich gehöre auch zu den Schreiberlingen, aber für mich ist eine Rezensenion eine Kritik, an der ich mich erfreuen, so sie gut ist, aber auch stärken und ändern kann, so sie negativ ist. Den Rezensenten negativer Kritiken mit beleidigenden Erwiderungen anzugehen finde ich eine Frechheit und zeigt, welch Geistes Kinder der Schreiberling ist. Ich finde es äußerst bedenklich, wie viele 5 Sterne Kritiken ich im Netz finde und bin der Meinung, dass es sich allesamt um Gefälligkeits Rezensionen von Freunden und Bekannten handelt. Persönlich halte ich es mit Hemingway, der einmal gesagt hat:” Schreiben kann man nur durch Schreiben lernen.”
Mach weiter so und lass dich nicht beeinflussen!
Peter Kaul
Danke Peter.
Ja, die gemauschelten Rezensionen sind in der Tat ein immer größer werdendes Problem. Amüsant ist dabei aber auch, wie häufig solche möglicherweise nicht ganz den Tatsachen entsprechenden Meinungen (genug Konjunktiv?) als solche auffliegen und, früher oder später, doch wieder verschwinden.
Was geht denn da bitte ab?! Was sind denn das für Pseudo-Autoren, die auf ein Nein oder eine nicht himmelhochjauchzende Kritik mit Kommentaren reagieren, die so unter der Gürtellinie sind? Ich bin echt schockiert, an was für kranke Leute du da geraten bist und kann absolut verstehen, dass du da mehr als wütend bist.
Ich selbst habe auch schon öfter Anfragen von unbekannten Autoren bekommen, aber nie solche unflätigen Kommentare, wenn ich doch mal abgelehnt habe.
Vielleicht wäre eine Liste der “Autoren” doch ganz gut, damit wir anderen Blogger wissen, wer diese schwarzen Schafe sind und die Mail gleich als Spam markieren können.
Mein Beileid! Es tut mir echt leid, dass dir das Bloggen, was ja eigentlich Spaß machen soll, so vermiest wurde und ich hoffe, du bleibst der Bloggerwelt trotzdem erhalten!
So eine Liste wäre die einfachste Lösung, aber leider ist damit weiterer Ärger vorprogrammiert. Wenn einer der Autoren, vor denen gewarnt wird, dies mitbekommen sollte, wird sicherlich der Gang zum Anwalt ziemlich schnell erfolgen.
Und ob die Namen, die mir genannt wurden, auch wirklich die Personen sind, die sich dafür ausgegeben haben, kann ich schlecht bis gar nicht nachprüfen. (eine kostenlose E-Mail Adresse unter falschem Namen ist schnell angelegt)
Oh man krasse Geschichte… da rollts einem schier die Zehennägel auf.
Aber tröste Dich, du bist mit dem Problem nicht alleine und das ist auch nicht nur in der Welt der Blogger und der Autoren so.
Diese Undankbarkeit und das auf-seinen-eigenen-Vorteil-bedacht-sein, begegnen einem heute doch fast täglich.
Das traurige an der Geschichte ist, dass sich solche Menschen tatsächlich im Recht fühlen und nicht den Hauch eines Unrechtbewusstseins entwickeln.
Ich kenne Dich nicht, doch diese Geschichte hat mich getroffen. Ich wünsche Dir alle Gute für die Zukunft und dass dich diese mit sich selbst unzufriedenen Hater in Ruhe lassen! Laß Dich nicht kleinkriegen!
Huhuuuuuu! Lass Dich bloß nicht ärgern!! Auf so ein Dumm-Geschwätz kann man doch bestens verzichten, oder?
Wünsche Dir noch ein schönes Lesewochenende!
Ich bin jetzt mal so richtig gemein. Das ist Bloggers Los. Egal was Du schreibst, egal wie viel Mühe Du dir gibst. Du kannst die Herrschaften nicht befriedigen. Schon gar nicht, wenn Du ihre Bücher liest, die selbstverständlich das Beste und Schönste auf dieser Erde sind und die Du selbstverständlich sofort komplett durchzuarbeiten hast. Los ran. Nicht so faul sein. Schließlich hast du ja sonst nichts zu tun.
Sei froh dass Du kein politischer Blogger bist. Da bekommst Du dann noch Exkremente oder gar tote Hunde zugeschickt.
Es gibt nur eine Art sich vor solchen Pfeifen zu schützen. Lösch deren Kommentare und Mail und sende Ihnen gedanklich einen fröhlichen Götz von Berlichingen, aber mit der Einschränkung dass sie auch dafür erst einmal ihre Zungen enkeimen müssten.
Lach sie einfach weg. Sie sind es nicht wert auch nur einen Gedanken an sie zu verschwenden.
Danke Jochen, dein Lösungsansatz hat tatsächlich einen gewissen Reiz
Liebe Vanessa,
ich als Autorin schäme mich sehr für das Verhalten solcher … Leute. Kollegen mag ich sie nicht nennen. Wie man sich so aufführen kann, ist mir ein absolutes Rätsel, und ich hoffe sehr, dass du wegen solcher Deppen nicht deinen Blog einstellst. Mein Tipp: Füge allen Antwortmails an Bittsteller eine Erklärung an, dass du die Bücher kostenlos rezensierst, die Autoren keinen Anspruch auf Vergütung der zur Verfügung gestellten Rezi-Exemplare haben, und dass sie deine Texte nur mit deiner Genehmigung nutzen dürfen (Verlinkung aber ok). Als Signatur und auf dem Blog im Impressum oder bei deinen Kontaktdaten sollte das ausreichend sein. Wer sich darauf nicht einlassen will, der darf gerne gehen, der Rest weiß, worauf er sich einlässt, so einfach. Es ist traurig, dass es schon so weit gekommen ist, aber wenn es anders nicht geht, geht es eben nicht.
Ich wünsche dir trotz allem weiterhin viel Spaß beim Lesen und Rezensieren. Lass dich nicht unterkriegen!
Romana
Danke Romana. Ja, wenn ich noch einmal Rezensionsexemplare annehmen sollte, werde ich mir noch etwas in der Art überlegen. Momentan mache ich mir darüber keine Gedanken, dafür ist noch Zeit, wenn es mit dem Blog wirklich weiter geht.
Hallo,
Es tut mir unendlich leid, dass dir das passiert ist. Mir fehlen bei so etwas echt die Worte. Ich betreibe selber seit kurzer Zeit einen Blog und ich hätte nach solchen Aktionen tatsächlich alles hingeschmissen. Ich bewundere dich für deinen Mut es öffentlich zu machen und auch dass du es so lange ausgehalten hast. So etwas ist einfach nicht richtig. Ich meine wir machen diesen Blog in unserer Freizeit und wollen nichts weiter als ein Hobby betreiben und dann kommen solchen Leute (das sind keine Autoren nach meiner Ansicht) und machen dir dein schönes Hobby kaputt. Eigentlich nicht nur das, sondern sie zerstören auch gleichzeitig dein Leben. Ich wünschte ich könnte dir irgendwie helfen. Falls du jemanden zum reden brauchst (auch obwohl wir uns nicht kennen) schreib mir einfach. Ich kann ganz gut zuhören.
Ich hoffe inständig, dass du deinen Blog nicht aufgibst und du irgendwann wieder Spaß an dieser Sache haben wirst. #
Schöne Grüße
Mel
Danke für das liebe Angebot Mel
mein Spaß am Hobby wurde zum Glück nicht ganz zerstört, lesen werde ich ja weiterhin. Nur erst einmal wieder im stillen Kämmerlein.
Ein toller Luftmachbeitrag. Das geschilderte Verhalten hat leider inzwischen in allen Lebensbereichen Einzug gehalten. Ich würde nur noch Rezensionen annehmen, deren Absender entsprechend gehörig und seriös auftreten. Zum Glück gibt es ja noch genug positive Beispiele. Ich persönlich freue mich auf jeden Fall, dass ich so zumindest auf diese tolle Seite aufmerksam geworden bin. Wäre schade, wenn ich hier den Anfang vom Ende erleben müsste. Kopf hoch und weiter so. Und die faulen Tomaten landen sowieso dort wo sie hingehören: auf dem Kompost. Dort dienen sie dann als Dünger für neue schöne Dinge. ;o)
Danke Bodo.
Wenn man die möglichen Poltergeister vorab erkennen und entsprechend rausfiltern könnte, wäre das Problem wahrscheinlich gar nicht aufgetreten…
Gehört den Dreisten, den Unverschämten, den Übergriffigen die Welt?
Nein!
Lass dich nicht von ihnen abhalten das zu tun, was du gerne möchtest!
Besser noch, sammle das bizarre Geschreibe und gib es irgendwann zum Besten. Raus aus der scheinbaren Internet-Anonymität mit diesem Auswurf, denn die ermutigt solche Schreiberlinge.
Die Kolumnistin Mely Kiyak macht es so. Sie hat damit Lesungen bestritten.
Dir wünsche ich Kraft und Stärke, denn was du tust, ist dein gutes Recht.
Viele Grüße
Ria
Hm, ich fürchte, wer nicht die Buchblogger”szene” kennt, kann das Thema nur schwer nachvollziehen.
Wenn ich Bekannten erkläre was ich hier mache, kommen auch nur Reaktion nach dem Motto “du kaufst Bücher, machst kostenlose Werbung und lässt dich dafür anschnauzen? Dann hör doch auf mit dem Kram”
Reblogged this on Books und kommentierte:
Jeder sollte diesen Artikel gelesen haben und diejenigen, die darin vorkommen sollten sich schämen. So eine Unverschämtheit!
Sehr gut geschrieben. Echt krass was Du Dir antun musst. Da kann ich nur den Kopf schütteln und würde vermutlich genauso wie Du reagieren und erstmal eine Pause machen.
Das ist ja wirklich unfassbar.
Diese ganzen “netten Zitate”, die du da bringst – sind die alle vom gleichen “Autor” oder von mehreren? o__O
Ich hatte sowas noch nicht und auch noch nicht davon gehört. Das ist ja echt die Härte. Ich weiß gar nicht was ich dazu schreiben soll o__O
der kursive Abschnitt stammt von einem ganz speziellen “Anhänger”.
Die anderen Zitate sind nicht von einer Person allein.
Mach doch eine neue Seite auf :”Info Datenbank für Dummdödels”
Überschrift: Hier können Dummdödels sich kostenlos Beschimpfungen, Schreibfehler, Denunziationstexte u.a. kopieren und wegen eingeschränkter Lernfähigkeit einfach übernehmen.
Nee, im Ernst – das war nicht gut, das alles hier hin zu schreiben. Solche Knallchargen, die sich auf dem Niveau eines plattgetretenen Kaugummis bewegen, ärgern sich generell viel mehr, wenn ihre “Beiträge” einfach im Nirwana verschwinden. Dann wissen sie nicht, ob sie etwas bewirken. Was dann lange an ihrem mühsam hochgehaltenen Ego nagt. Und Du trainier Dir einfach eine dickere Haut an
Das klingt fast nach einer Marktlücke
(oder gibt es so etwas schon? Ach, bestimmt)
ja, im Grunde hast du Recht Arno. So viel Öffentlichkeit sollte man diesen Schreibern nicht bieten. Ungehindert weitermachen lassen aber auch nicht.
Meine Güte, ich sitze sprachlos hier vor dem Monitor und übe mich in Fremdschämen. Das darf doch alles nicht wahr sein?!
Vielleicht sollten wir die Namen dieser ungezogenen und dummen Menschen, die den leider nicht geschützten Begriff “Autor” so in den Dreck ziehen mit ihrem unprofessionellen und kindischen Verhalten, mal als “Schwarzliste” für alle anderen Buchblogger ins Netz stellen. Via Facebook? Ich könnte mir vorstellen, dass deine KollegInnen da auch ihre Erfahrungen haben.
Es tut mir jedenfalls richtig leid. Auf diese Weise werden Indie-AutorInnen hierzulande nie die Anerkennung erfahren, die einige von ihnen vielleicht sogar mit Fug und Recht genießen dürften.
Lass es dir nicht so zu Herzen gehen. Und denk über die “Blacklist” mal nach. Oder – alternativ – über eine Whitelist.
Die Whitelist ist wenn überhaupt eine Möglichkeit – dort gelistet zu werden, wird keinen Autor stören. Alle Guten auflisten wird vermutlich auch eine Lebensaufgabe – weil, wer nicht gelistet ist, automatisch zum schwarzen Schäfchen gezählt werden könnte…
Unfassbar! Ich hoffe, du entscheidest dich nicht wirklich für einen kompletten Rückzug. Das wäre nämlich sehr schade!
LG Beate
Ich habe einmal meine eigenen Gedanken dazu verfasst und einige Deiner Aussagen dazu verwendet.
Ich hoffe, das ist für Dich in Ordnung – http://jenniferjaeger.blogspot.de/2012/10/zwischengedanken-ein-langst.html
ist es
ein schöner Artikel ist es geworden und deine gesunde, respektvolle Einstellung gefällt mir.
Liebe Vanessa, einfach scheußlich. Tut mir sehr leid! Liebe Grüße, ELsa
Wow, heftiger aber sehr interessanter Artikel!
Ich hoffe du behältst den Humor den man aus deinem Bericht heraus lesen kann und lässt dich nicht unterkriegen!
Lg Sue
Wow, das ist echt der Hammer, was du erlebst. Ich habe solche Erfahrungen zum Glück noch nicht gehabt, aber du tust mir ehrlich Leid. Einige Menschen sind so unverschämt! Ich fände es schade, wenn du deswegen deinen Blog löschen würdest, aber ich könnte es verstehen.
Ich wünsche dir für die Zukunft alles Gute, gleich, wie du dich entscheidest!
Liebe Grüße
Christina
Wirklich gute Autoren leiden unter “Trollen”, die nur gut schreiben, wenn sie dafür bezahlt werden. Bestimmte Foren und Webseiten werden von solchen Menschen größtenteils unterwandert oder besetzt.
Aber eine sachliche Kritik kann doch nur helfen, besser zu werden. Wer sich so aufführt, wie in deinen Zitaten beschrieben, der sollte sich was schämen. Viellicht sind aber auch viele einfach selbst betroffen von dem, was sie da schreiben. Es ist kein fairer Umgang. Leider glauben viele Menschen, sich in der Anonymität des Internets verstecken und andere dann beleidigen zu können. Sie denken nicht darüber nach, dass man IPs nachverfolgen kann und im Zweifel auch Anklage erheben, wegen Beleidigung, übler Nachrede usw.
Ach du scheiße! Sowas ist mir zum Glück noch nie passiert, aber das ist ja wohl die Höhe. Ich bin bisher nur mit sehr lieben Autoren in Kontakt gekommen und sehr froh darum. Ich kann gut verstehen, dass du deinen Blog löschen wolltest. Ich hatte mal einen Fall da wurde ich öffentlich auf meinem Blog beleidigt, weil ich einen Artikel zum Thema Ebooks geschrieben habe, welcher zugegebenermaßen nicht so toll war, da ich den Verlag, über den ich mich geärgert habe mit Namen genannt habe. Allerdings habe ich das sofort mit dem Verlag geklärt und mich auch öffentlich entschuldigt. Mir wurden zwar nicht so schlimme Dinge an den Kopf geworfen aber gereicht hat es alle mal. Schmarotzer, gierig, “du entschuldigst dich doch nur, weil du Angst hast keine Reziexemplare mehr zu bekommen”, (btw: Ich bin Buchhändlerin und nein ich habe davor keine Angst, sondern hatte diese Entschuldigung ganz ernst gemeint). Die hämischen und teils bösartigen Kommentare haben mir ebenfalls sehr wehgetan, da ich zwar selbst gemerkt habe, dass ich zu weit gegangen bin, allerdings nicht mit so heftigen Reaktionen gerechnet hatte. Ich war kurz davor mit dem Bloggen aufzuhören, hab auch eine Pause gemacht, dachte dann aber NEIN das machst du nicht. Und ich finde es auch gut, dass du auch so damit umgehst. Wie gesagt, bei mir war es ein bisschen ein anderer Fall und ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe, aber ich finde jeder, auch die, die Fehler machen hat Respekt verdient.
Und in deinem Fall, die Autoren, die deine Meinung nicht akzeptieren nicht. Die haben definitiv keinen Respekt verdient. Ich bin froh, dass ich keine ebookangebote annehme, vielleicht wäre ich schon längst auch mit so hässlichen Vorwürfen und Unterstellungen konfrontiert. Das ist eine schande für jeden Autor und diejenigen, die sich dir gegenüber so verhalten haben sollten sich schämen. Achja und ich finde nicht, dass dein Beitrag falsch ist oder so, du lieferst den “netten” Autoren absolut keine Plattform, sondern machst alles genau richtig.
Ich drück dich mal unbekannterweise und wünsche dir alles alles gute und dass du das alles bald verarbeitet hast, ich bin immernoch geschockt….
Liebe Grüße von Blogger zu Blogger
Caro
Danke Caro
du meinst sicher den Fall, als es die Rezi-Exemplare nicht mehr in der vorher abgesprochenen Form geben sollte, oder? Die Diskussion schaukelte sich ja wirklich enorm hoch, wobei die Argumente von beiden Seiten nicht falsch waren.
Du sagst es schon ganz richtig, Fehler kann man machen… und so lange man die Größe dazu hat, sich das einzugestehen und zu entschuldigen (wenn es nötig ist), passt es doch.
Hallo
” Aber auch das half nichts 
Ich habe nicht aufgegeben und irgendann erbarmte sich dann eine Bloggerin <3 Und dann war der Stein ins Rollen gebracht. Jetzt kenne ich soviele liebe Mädels (sogar zwei Jungs) die das Hobbymäßig betreiben und es sind schon dicke Freundschaften entstanden. Nicht, weil sie mir gute Rezensionen schrieben, sondern weil es ehrlich war und weil der Mensch dahinter auch jemand tolles ist <3
Dafür habe ich aber eine tolle Korrektorin, die alles durcharbeitet, sodass am Ende kein Fehler mehr drin ist.
Ich kenne dich leider nicht, aber ich bekam über Facebook den Link mitgeteilt und habe mir das hier mal Kopfschüttelnd durchgelesen.
Ich bin auch Autorin, schreibe für Verlage (1 Buch pro Jahr circa), aber das Meiste aktuell im Selbstverlag.
Ich erinnere mich noch an meine Anfänge, so ganz ohne Verlag, die sonst alles für mich organisierten, habe ich mal ganz vorsichtig angefragt, bekam aber nur absagen. Ich glaube, nach SO einem Bericht, langsam zu wissen, warum ich soviele Absagen bekam.
Da half auch nichts, wenn ich sagte: “Die Texte werden Lektoriert, Korrigiert und eine Grafikerin macht das Cover.” Da war wohl einfach auch viel Angst dabei, wieder angegriffen zu werden, jetzt verstehe ich das langsam.
Ich erinnere mich aber auch noch sehr gut daran, wie depremiert ich war, wenn gar keine Rückmeldung kam (auch nach Wochen, oder Monaten nicht), oder nur: “Ne, ich will nix von nem unbekannten Autor, ihr könnt eh nicht schreiben.” Das war teilweise echt frustrierend und ich bot sogar an: “Lies es dir durch, fang damit an, ich schick dir auch gerne eine Kurze leseprobe, wenn du es nicht magst, dann ist es ok
Aber
Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich so einen Bericht wie deinen lese, das macht mich traurig und wütend, erinnert mich etwas an das "Asht"-Theater, was es vor einem Jahr gab, da dachte ich auch, ich lese wohl nicht richtig.
Einige vergessen wohl echt, dass Bloggen ein HOBBY ist, unbezahlt! Etwas, das neben Schule/Beruf, Freunde, Freizeit etc. ausgeübt wird. Man muss das Buch lesen, sich Gedanken machen, einen Text schreiben, das unterschätzen einfach viele.
Vorallem überschätzen sich viele Autoren. Sie hauen einen Text hin, lassen ihn nicht korrektur lesen und werfen sowas auf den Markt und flippen aus, wenn man ihnen nicht huldigt, als hätten sie soeben einen Bestseller verfasst :/
Ich weiß z.B. das meine Rechtschreibung für den Hintern ist
Mensch, ich wünsche dir alles liebe und dass du auch weiterhin Spaß an deinem Hobby hast, auch wenn es "nur noch" das lesen selbst sein sollte
Liebe Grüße
Deborah : *
über deine Ehrlichkeit und Selbstironie muss ich immer noch schmunzeln, liebe Deborah. Schön, dass wir uns zwar spät, aber immerhin jetzt über den virtuellen Weg gelaufen sind
danke!
Leider vergessen viele, dass am anderem Ende der Internetleitung auch reale Menschen sitzen mit Gedanken und Gefühlen. Aber es ist einfacher in der Anonymität des Netzes solche Sprüche abzulassen, als jemanden direkt ins Gesicht zu sagen.
Versuche die positiven Seiten deines Blogges zu sehen. Du sagst selber es sind “gottlob” Minderheiten, die dir das Leben schwer machen. Diese wird es wohl leider immer wieder geben. Aber warum von einzelnen das Leben schwer machen lassen, wenn der großteil dies nicht tut.Liebe Grüße Tine
wahre Worte, Tine. Danke dafür
Bei diesen eloquenten Autoren MÜSSEN die dazugehörigen Bücher doch Meistewerke sein. Dass du das nicht erkennst…:-O
Nicht aufgeben, Vanessa! Das sind Trolle, keine Autoren und Trolle darf man nicht füttern. Was glaubst du, wie die sich freuen, wenn du ihretwegen aufgibst? Spam-Ordner sind genau dafür erfunden worden.
Alles Gute!
lg Claudia
Es ist schön, dass Du anscheinend Deinen Humor nicht verloren hast.
).
Solche Emails solltest Du einfach löschen und ignorieren, sie sind es – trotz ihres Inhalts – einfach nicht wert, sich darüber aufzuregen.
Ich würde mich über Feedback freuen (und über meine übersehenen Fehler ärgern, weil sie sich nicht mehr korregieren lassen), aber versuchen, jemanden mit möglichst üblen Sprachkonstrukturen zu beleidigen? Niemals.
Du solltest Deinen Blog weder löschen, noch einstellen, noch aufhören zu Lesen und zu Schreiben, denn damit hätten diese Leute genau ihr Ziel erreicht. Gerade deswegen musst Du weitermachen. (Solltest Du allerdings wirklich für die Rezession verantwortlich sein, würde ich meine Aussage natürlich nochmal überdenken
Für die Absender der betreffenden Mails gibt es in meinen Augen nur eine richtige Antwort: Wenn der Inhalt “schlimm genug ist” – Strafanzeige wegen “aller in Frage kommender Delikte”, das geht z.T. mittlerweile sogar online, alternativ per Fax oder Brief. Ob das Verhalten im Einzelfall strafbar ist sollen dann Profis (d.h. die Staatsanwaltschaft) entscheiden – nicht Dein Problem, aber solchen Leuten muss mal ganz deutlich klar gemacht werden, dass das Internet auch kein rechtsfreier Raum ist.
Die Rezession habe ich nicht verbrochen
mir geht es eher anders herum, immer und automatisch “Rezension” zu schreiben/sagen, selbst wenn es tatsächlich um eine Rezession geht. Ganz schlecht konditioniert und sorgt genauso für belustigtes Kopfschütteln.
Was deinen letzten Absatz betrifft: Ist in Bearbeitung.
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Ich habe das gerade gelesen und bin wahrlich schockiert, ich selbst schreibe gerne und habe auch ein eBook und Buch veröffentlicht, doch auf solch abstrusen Gedanken wäre ich niemals gekommen. Weder jemanden mein Buch aufzudrücken, noch ihn dann in Grund und Boden zu stampfen. Jeder hat seine eigenen Vorlieben seien es die Genre oder der Schreibstil, man kann nicht von einem Leser verlangen das man das Buch liebt nur weil es sein eigenes ist. Ich bin ja nicht nur ein Schreiberling sondern auch eine Leseratte und mir geht es auch so das ich Bücher oftmals anfange mir sie aber nach 50 Seiten doch nicht zusagen, warum sollte ich schlechte Rezensionen darüber schreiben (ich finde deine Methode sich persönlich an den Autor zu wenden viel taktovoller) denn eine schlechte Rezension kann ja auch viele Leser abschrecken, somit kann man bei dir doch nur positves herausziehen so sehe ich das. Denn wie heißt es im Verkauf so schön (ich lerne EHK) wenn eine Kunde etwas Schlechtes über den Laden sagt erzählt er das zehn weiteren, wenn einer etwas Gutes sagt, dann kommt nur ein neuer dafür. Schlechtes verbreitet sich somit viel schneller als Gutes. Somit ist deine Variante eigentlich die beste Lösung für beide Parteien (besonders für den Autor, da er so auf schlechte Publicity verzichtet). Wenn diese Leute sich wirklich als Autor schimpfen dann haben sie den Sinn des schreibens wirklich nicht verstanden. Ich selbst möchte meinen Lesern einfach nur eins Nahe bringen, einen Schlüssel für das Tor in eine andere Welt, ich möchte ihn verzaubern, wenn mir dies nicht möglich ist, dann vielleicht bei dem nächsten. Und wie heißt es so schön, wer nämlich mit “H” schreibt ist dämlich? Selbst das einfache Schreibprogramm Word entdeckt solche Rechtschreibfehler. Ich denke ich werde zu diesem Thema ebenfalls einen kleinen Beitrag auf meinen Blog stellen, denn das ganze macht mich so fassunglos und ich möchte meine Meinung kund geben. Niemand ist perfekt! Ich hoffe für dich das sich das ganze bessern wird, das du weiterhin Spaß am lesen und bloggen haben wirst. Denn ist es das nicht warum wir das alle tun? Spaß? Spaß am lesen? Spaß am schreiben? Wo wird das alles nur enden? Wird das so enden wie in den politischen Kreisen? Habgier, Macht und Profit? Egoismus, böse Worte? Nie ist jemand alleine an etwas Schuld, es gibt immer zwei. Deswegen liebe “Autoren” nicht die Blogger sind Schuld, sondern auch ihr selbst, fasst euch zuerst an eure eigene Nase.
Puh, ich musste mir nun einfach mal Luft machen, ich hoffe du bist mit dem Beitrag auf meinem Blog einverstanden.
Dieser wird hier erscheinen: http://julianafabula.blogspot.de/
Falls nicht schreib mich einfach an.
Ganz liebe Grüße & gute Wünsche,
JuFax3
Danke Juliana
klar, dein Beitrag ist völlig in Ordnung.
geht mir ehrlicherweise nicht anders. Verrisse, die AutorInnen verlinken, schaue ich mir auch deutlich häufiger an, als begeisterte Leserstimmen. Die Diskussionen, die sich daraus entwickeln, beachte ich eher weniger. In der letzten Zeit werde sie mir einfach zu schnell zu persönlich.
hm, ich sehe es wie du: wirklich schlechte Kritik verleitet mich auch nicht zum Kauf. In Ausnahmefällen schreibe ich dann lieber gar nichts, als ein Buch mit bisher keiner Bewertung als nahezu unlesbar abzustempeln.
Aber klar, schlechte Werbung ist besser als gar keine, darüber kann man sich auch viel intensiver in der virtuellen Welt aufregen und damit mehr Aufmerksamkeit erregen als mit einem “oh, ich wurde gelobt. Schaut mal da”
Das ist ja heftig. Mir ist so etwas zum Glück noch nie passiert. Ich denke, ich haette nicht mehr den Mut weiterzumachen. Ich wünsche dir viel Kraft und gute Nerven.
Liebe Grüße
Beate
Das ganze ist wirklich enttäuschend, aber ich kann dich gut verstehen, weil ich schon eine ähnliche Erfahrung mit einem “Autor” gemacht habe, der mich durch den Wegweiser für Indie-Autoren gefunden hat. Was man sich da manchmal anhören muss, finde ich einfach nur traurig und mir fehlen die Worte. Wie es bei dir gelaufen ist, macht mich einfach nur noch sprachlos. Ich hoffe du lässt dich nicht unterkriegen und kommst bald wieder zurück.
Ganz liebe Grüße
Petzi
Das tut mir leid, dass es dir auch passiert ist
solche Erfahrungen wünsche ich niemandem und ich hoffe, deine Probleme mit dem Autor haben sich zwischenzeitlich gelegt.
Mit dem Wegweiser scheint es in Einzelfällen wirklich zu Missverständnissen zu kommen. Ein Autor zeigte sich in seiner E-Mail ziemlich säuerlich, weil ihm nach eigenen Angaben alle Blogger absagten oder gar nicht antworteten. Da war er nachvollziehbar etwas verärgert, weil er dafür zahlte und keinen Nutzen hatte.
Ich bin schockiert und beschämt. Wenn sich jemand bereit erklärt ein Buch zur Kritik kostenlos zur Verfügung zu stellen, dann muss man auch die Eier haben die Kritik 1. zu akzeptieren, 2. abzuwarten oder 3. auch mal hinzunehmen, dass Lesen und Rezensieren Zeit kosten. Ich finde es edel von dir, im Fall des Nichtgefallens sogar nichts zu schreiben. Du bist niemandem zu irgendwas verpflichtet. Schon gar nicht Autorinnen wie auch mir, dir ich dich ja auch um deine Meinung zu meinem Buch bat. Du tust mir ja den Gefallen! Da kann doch keiner ankommen und dann meckern. Ich könnte verstehen, wenn du NieohneBuch deswegen schließt. Das klingt gar nicht nach Spaß. Aber ich würd mich freuen, wenn es doch irgendwie weitergeht. Ich mag deine Rezensionen nämlich sehr.
Ja, nein, jein.. das ist, finde ich, mit Rezensionsexemplaren schon etwas komplizierter. Zumindest fühlt es sich für mich so an. Einfach zu sagen “nö du, danke für’s Buch, aber ich find’s Käse und schreib dazu nichts” geht auch nicht. Theoretisch schon, praktisch halte ich mich an Zusagen, außer bei den Härtefällen. Wenn es hier weitergeht, dann definitiv ohne den ganzen Kram.. dann kann ich wirklich guten Gewissens sagen, ich bin niemandem verpflichtet. Bringt ja keinem etwas, wenn ich irgendwem den kleinen Finger reiche und mir derjenige den Arm ausreisst, um mir damit noch die Beine wegzuschlagen (bildlich vorgestellt schon ein Brüller, muss ich zugeben)
Und dein Buch liebe Juliane passt wie Faust auf’s Auge. Speziell das Kapitel “grenzenlose Freundschaft” enthält sehr treffende Aussagen.
Hachja….tolles Buch, tolle Autorin,….du darfst nicht aufhören mit dem bloggen…isch mag das Lob!! Und ich will mehr davon!
hihi…just kidding, ich hoffe wirklich, dass du den für DICH besten Weg wählst. Alles Gute und eine schöne Woche!
Es ist doch immer wieder schockierend wie Menschen sich verhalten. Eigentlich sollten wir doch froh sein, dass wir in einem Land Leben, in dem freie Meinungsäußerung ein Grundgesetz ist. Jeder darf seine Meinung haben und diese auch äußern, ohne dann auf das Schlimmste beleidigt zu werden. Wir Leben schließlich nicht mehr im Mittelalter (habe ich eigentlich gedacht)! Wenn “Autoren” eine Rezension von ihren Büchern möchten, müssen sie auch damit rechnen, dass man Kritik äußert, sonst sollten sie es gleich lassen. Und ein kostenloser Lektor ist man als Leser schon einmal gar nicht. Es ist wirklich eine Frechheit, wie Menschen sich benehmen.
Ich hoffe, dass du die Freude am Lesen und Rezensieren nicht verlierst und jeden Möchtegern Autor ignorierst.
Viele Liebe Grüße Krys
Ich finde es sogar verantwortungsbewusst, Werke abzulehnen, wenn Du nichts mit ihnen anzufangen weißt – nur nehmen und die Person in die Pfanne zu hauen, kann es ja auch nicht sein. Was der Grund dafür ist, ist ja egal. Umgekehrt kenne ich auch Rezensenten, die dann in der Besprechung schreiben, dass sie grundsätzlich nichts mit dem Genre anfangen können und dann über das Buch herziehen. Da frage ich mich dann umgekehrt auch, warum sie das überhaupt besprechen. Ein Buch, das allen von 9-99 gefällt, gibt es nicht, wenn dann ist die Frage, ob die Thematiken mitreißend umgesetzt wurden – für die jeweilige Zielgruppe.
Ich bin selbst auch Autorin, aber ich biete auch niemandem Rezensionsexemplare an, weil das Verlagssache ist. Ist ja auch ziemlich umständlich, mir da ein Buch schicken zu lassen, das dann an jemanden anderen weitergesendet wird – womöglich gar an ein Online-Magazin, wo es der Chefreadakteur dann noch an einen anderen Redakteur weitersendet. So billig ist Porto ja auch wieder nicht. Mit E-Books ist das alles natürlicher einfacher, ich denke mal, bei gedruckten Büchern kommen gar nicht so viele seltsame Anfragen – die kommen ja normalerweise von Menschen, die immer eben oft den leichteren Weg gegangen sind. Per Brief mit Eintüten und Briefmarken kaufen überlegen es sich auch Menschen zehn Mal, ob ihnen eine Beschimpfung das wert ist, aber Mail geht halt leichter sofort und – im Normalfall positiv, hier nicht – kostenlos. Prinzipiell haben derbe Beschimpfungen in Briefen oder Mails generell nichts verloren. Die haben ja nichts mit der Sache zu tun und sind einfach nur ein Zeichen von Schwäche. Wenn die Argumente ausgehen, müssen halt derbe Unterstellungen herhalten.
in erster Linie bin ich völlig egoistisch
Bücher, die mich nicht interessieren, ich sie aber zur Rezension annehmen würde, haben einen entscheidenden Nachteil: Lesen muss ich sie.
Den Rezensionen merkt man später immer an, finde ich zumindest, wenn ein Buch nur gelesen wurde, um anschließend darüber schreiben zu können. Die wirken ganz anders als Besprechungen, in denen zwar Kritik vorkommt, aber die Lesefreude noch erkennbar ist.
Mit den Ebooks gebe ich dir Recht. Da sinkt die Hemmschwelle allein aus Kostengründen viel eher, sie einfach auf gut Glück zu verschicken.
Reblogged this on Krimi & Co. und kommentierte:
Traurig, was sich Vanessa von “Autoren” anhören musste.
Unfassbar, was manche Leute sich rausnehmen! Wer Geld von seinen Lesern verlangt, muss damit leben, dass sein Produkt bewertet wird. Das ist beim Bäcker an der Ecke nicht anders als beim Autor. Hat der Bäcker mir versalzene Brötchen angedreht, darf der Kunde sich beschweren. Hat der Autor handwerklich ungenügende Texte abgeliefert, ist die Beschwerde genauso angemessen. Und wenn der Bäcker nichts im Angebot hat, was mir schmeckt, verlasse ich seinen Laden genauso, wie ich auf das Buch verzichte, das mir nicht zusagt.
Ich bin selbst Autorin und verstehe mich als Dienstleister, der dem Kunden für dessen Geld angemessene Ware zu liefern hat. Leider sehen einige “Kollegen” das Ganze anders herum: Sie glauben, als “Künstler” haben die Leser gefälligst dankbar zu sein, dass sie Geld bezahlen dürfen, um in den Genuss der Meisterwerke zu kommen. Dass Respekt immer in beide Richtungen funktionieren muss, hat man ihnen wohl vergessen beizubringen …
Es tut mir leid, dass du für ein wunderbares Hobby mit solch einem Schmutz beworfen wurdest. Ich hoffe, sie hören auf dich zu stalken, andernfalls zeige sie an! Das Internet ist nun einmal kein rechtsfreier Raum.
Alles Gute für dich und deine Familie,
Sandra
Danke für die treffenden Vergleiche Sandra
Liebe Vanessa,
aus welchem Grund solltest du wegen dieser Menschen, denen es ganz offensichtlich an Umgangsformen, Sachlichkeit und Anstand mangelt, aufhören, über deine Leseeindrücke zu schreiben?
Wenn du deswegen das Bloggen aufgibst, lässt du dir meiner Meinung nach den Mund verbieten und gibst deinen “Gesprächspartnern” viel mehr Macht, als sie aufgrund ihres Verhaltens verdient haben.
Ich verstehe sehr gut, dass dich diese niveaulosen Äußerungen verärgern und auch dass dir dabei die Lust vergeht, dich weiterhin mit derartigen Menschen einzulassen. Aber genau das ist doch der Knackpunkt: Es ist nicht das Schreiben über Bücher, das dich verärgert, frustriert und enttäuscht, denn wenn ich das richtig sehe, macht dir doch genau das unglaublich viel Spaß.
Es sind die Menschen, an die du geraten bist. Die “Autoren”, mit denen du unglücklicherweise zu tun hattest, sind weitläufig betrachtet jedoch in der Minderzahl – und leider ein Grund dafür, dass unbekannte, verlagsunabhängige Autoren erstmal kritisch beäugt werden.
Deine Freiheit besteht allerdings darin, dass du ihre Bücher nicht lesen musst und du musst auch nicht ihre Angebote annehmen. Du bist keine Sammelstelle für alle angepriesenen Bücher und somit auch nicht dazu verpflichtet, jedes angebotene Buch zu besprechen. Du kannst nein sagen und das solltest du nicht als unangenehm empfinden.
Im Grunde ist es doch so wie sonst im Leben auch: Von 100 Menschen triffst du zehn, die du einfach nur unsympathisch findest (oder andersrum) und mit denen du partout nicht auskommst. Was ist die Konseuqenz, die du daraus ziehst? Du entwickelst zu diesen Menschen keine engere Bindung und pflegst stattdessen die Beziehungen zu jenen, die dir gut tun.
Meiner Meinung nach ist nicht die Aufgabe deines Blogs die Lösung (ich glaube viel mehr, dass dich das unglücklich machen würde, weil du dich dadurch unfreiwillig einschränkst), sondern die Verbesserung deiner Auswahlkriterien hinsichtlich der besprochenen Literatur.
Wie wär’s, wenn du eine zeitlang einfach mal keine Rezensionsexemplare annimmst und dich nur den Büchern widmest, die du ohne Zwang lesen und besprechen möchtest? Das hilft ungemein, den Druck aus der Sache zu nehmen, weil du entscheiden kannst, worüber du schreiben möchtest und worüber nicht.
Und wenn dir irgendwann ein Buch angeboten wird, das du wirklich interessant findest, dann teile dem Anbieter mit, unter welchen Bedingungen du Rezensionen schreibst. Er kann dann entscheiden, ob er trotzdem möchte, dass du sein Buch liest oder eben nicht mehr.
Absagen kannst du freundlich und knapp erteilen. Dazu braucht es keine ausschweifenden Erklärungen, die auf Leseproben basieren, außer wenn sie erbeten werden und du sie schlüssig begründen kannst. Wer nach Kritik ruft, muss sie auch verkraften können, sofern sie angemessen und durchdacht hervorgebracht wird. Zumal ja schon klar sein dürfte, dass dich das Buch nicht anspricht, wenn du es zuvor abgelehnt hast und dementsprechend vorwiegend negative und somit für den Autor eher unangenehme Kritikpunkte auf den Tisch kommen werden.
Und solche Äußerungen wie in deinem Artikel beschrieben, solltest du an dir abprallen lassen. Man muss sich nicht alles gefallen lassen, richtig. Doch kann man die oben beschriebenen Aussagen wirklich als ernst zu nehmende Grundlage für Diskussionen nehmen? Lohnt es sich überhaupt, sich darüber aufzuregen und auch nur einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, sich auf irgendeine Weise mit dem Gesagten auseinanderzusetzen?
Du weißt, was in deiner Familie los ist, du weißt, wie dein Leben bisher verlief, du weißt, wie es um deine Bildung und dein Sexualleben steht. Was weiß der andere davon? Richtig, nichts. Welchen Wert erhalten seine Aussagen dadurch? Richtig, keinen.
Es sind in den Raum geschleuderte Sätze ohne Sinn und Verstand, die überhaupt gar nichts damit zu tun haben, worum es geht: Dem Buch und deiner Meinung dazu.
In solchen Fällen ziehe ich mich höflich, aber bestimmt aus der unsachlichen Unterhaltung zurück und fertig. Die Essenz ist immer dieselbe: Ich muss nicht rezensieren, ich muss nicht auf unqualifizierte Kommentare eingehen und ich bin nicht dazu verpflichtet, alles anzunehmen, was man mir anbietet.
Tue das, womit du dich wohlfühlst – sei es nun eine Pause, das vorläufige Ablehnen von Rezensionsexemplaren, die schriftliche Ausarbeitung deiner Konditionen hinsichtlich des Verfassens einer Rezension oder eben die Aufgabe des Blogs. Aber triff deine Entscheidung nicht aufgrund anderer Personen, sondern weil du sie für dich richtig findest. Es ist dein Blog und deine Meinung, die nicht unfehlbar ist, aber von Bedeutung.
Liebe Grüße,
Ada
Liebe Ada,
dir möchte ich ganz besonders danken, denn deine Einschätzungen treffen den berühmten Nagel auf den Kopf.
Als ich sie gestern las, mehrfach, konnte ich nur mit dem Kopf schütteln. So simpel, so logisch – und dennoch fehlte mir der Blick dafür, warum und wofür ich diesen Blog vor langer Zeit erstellt habe: die Freude an Büchern mit anderen teilen. Nichts anderes.
Vieles, was sich seitdem drumherum entwickelte, ist wunderbar, manches auch nicht. Das zu sortieren wird deutlich schwerer, als die Entscheidung zu treffen, alles hinzuwerfen. Eine mögliche Entscheidung, die sich von Anfang an falsch anfühlt, kann aber niemals eine Option sein.
Schockierend, wie manche Leute sich im Internet verhalten, weil sie dort anonym bleiben können. Das ist unmöglich. Glücklicherweise hatte ich mit solchen Personen noch keine Probleme. Es wäre sehr schade wenn ein Blog wegen solchen Leuten zugrunde ginge.
Es ist doch echt Wahnsinn, wie krank manche Leute sein müssen! Ich wünsche dir auf alle Fälle alles Gute. Lass den Kopf nicht hängen und gib nicht auf, denn das ist das Ganze einfach nicht wert. Liebe Grüße Aurora
Hallo…
wir Beide kennen uns leider nicht, aber von Blogger zu Blogger möchte ich Dir hier auch den Rücken stärken. Lass dich nicht klein machen, beleidigen oder verunsichern. Wie bereits vorher schon jemand gepostet hat: Das Internet ist KEIN Rechtsfreier Raum!!!
Ich finde Du machst das ganz richtig wenn du dich mit den Mitteln wehrst die Dir zur Verfügung stehen. Dieser Post war schon ein sehr guter Anfang. Und ich freue mich das ich deine Wut und auch noch deinen Humor heraus lesen konnte. Weiter so! Auch ich möchte mich anbieten…solltest du ein Ohr, oder Zuspruch brauchen, bitte melde dich.
Ganz,ganz liebe Grüße Sandra
Ich mache dir folgenden Vorschlag. Falls so etwas noch einmal passiert, stelle auf deiner Blogseite nur einen Link des. Buches jenes Autoren, z.B. bei Amazon, ohne Kommentar oder Rezi, also nur als reinen Link, ein. Alle, die du angeschrieben hast, werden wissen, was sich wieder einmal abgespielt hat. Und wer es noch nicht mitbekommen hat, wir könnten da etwas nachhelfen
Guten Tag. Ja, das ist beschämend. Niveaulose Feiglinge, emotional unreif und soziopathisch noch dazu.
Gut, dass Du es mal aufgeschrieben hast.
Letztlich sind es arme Seelen, deren Beleidigungen und Kränkungen viel negatives über sie selbst aussagen – womit sie später werden lebe müssen, wenn sie das irgendwann mal einsehen.
Lass Dich wenn irgend möglich nicht unterkriegen!
Ich persönlich bekomme auch öfter mal Schläge, aus ganz verschiedenen Gründen (weil ich gegen undifferenziertes Religions – bashen bin, gegen die Todesstrafe, gegen Nazis, usw.).
Ich mache da dann öfter mal eine Performance daraus, zum Beispiel trug ich etliche Wochen eine Lampe am Zylinder, weil jemand meinte, mich als “Erleuchteter” beschimpfen zu müssen.
In diesem Sinne wünsche ich Dir gute Nerven und – wenn möglich – etwas Galgenhumor.
MfG
BukTom Bloch
aka
BUrkhard Tomm-Bub, M.A.
Auweia, Religion und politische Ansichten, das ist ja fast immer das reinste Haifischbecken.
Deine Art damit umzugehen finde ich klasse!
So, ich hab zwar keinen Blog, lese auch recht langsam im Vergleich zu anderen, stecke aber in meine Rezensionen immer sehr viel Zeit und Herzblut. Und das merken die Autoren auch! So wurde mir schon angeboten, den zweiten Teil einer Serie zu rezensieren. Auf solche sogenannten Autoren – völlig nivolos (niveaulos) kann man doch getrost verzichten! Lass Dich nicht unterkriegen – wo viel Licht, da viel Schatten! Und manche Autoren leben eben im Schatten und werden durch ihr Verhalten sicherlich nie auf die Sonnenseite gelangen – zum Glück nicht! Echte Autoren vertragen auch Kritik – habe ich selbst erlebt. Man muss nur seine Méinung so rüberbringen, dass sie nicht beleidigend ist. Es gibt eben keine Bücher, die jeder mag!
Insofern: Kopf hoch!
LG,
Heidi, die Cappuccino-Mama
Tut mir leid, aber ich mußte über die Damen und Herren lachen. Nicht über Dich, denn ich kann nachvollziehen, dass das einen mehr als ärgert.
Es bestättigt meine jahrzehntelangen Erfahrungen im Internet, dass hier ziemlich viele Idioten unterwegs sind, die die Anonymität gerne ausnutzen.
Kopf hoch. Durchhalten und die Emails und Kommentare und Ebooks ungelesen in den elektronischen Mülleimer.
Wirklich guter Post. Hat es dir denn wenigsten geholfen, dir den ganzen Mist mal von der Seele zu schreiben. Ich bin so froh, das mein Blog noch viel zu unbedeutend ist um solchen Ungeziefer an zu ziehen. Ich finde den letzten Teil deinen Post besonders gut. Mit Humor und Ironie kann man sogar solche Leute noch irgendwie überstehen. Lass den Kopf nicht hängen und bitte verlasse uns nicht. Solche Möchtegern-Autoren sollten nicht die Macht haben. Vielleicht sollten die sich mal klar machen, das wir einen kostenlose und vorallen unabhängige Werbeplattform für sie sind. Ansonsten schicke die Mails gleich in Ablage P und freue dich an Netten.
Ich kann dich vollkommen verstehen, ich bin selber Bloggerin und manchmal macht es echt keinen Spaß mehr, wenn Autoren drängeln oder man sich nach 20 Seiten eines Buches am liebsten die Haare raufen würde! Ich werde trotzdem weiter machen, mich aber weder beleidigen, noch drängen lassen! Ich hoffe du machst auch weiter!!!!
LG Tine
Leicht gesagt ist “Take it easy”. Und die Vorposter haben das Wesentliche schon gesagt, so dass ich nichts weiter hinzufügen kann. Lediglich das: Lass diese Buchstabenzusammensetzer (ich weigere mich, die auch nur irgendwie mit etwas zu beschreiben, was nach Autor, Schreiber oder ähnlichem klingt) nicht gewinnen! Gib einfach nicht auf und sag Dir (auch wenn es nicht einfach ist): “Deren Problem – nicht meines!”
Hier wurde schon sehr viel richtiges geschrieben, aber ich möchte Dir wenigstens noch kurz ein weiteres “Lass Dich nicht unterkriegen” hinterlassen.
Mir entgleisen hier grad vollkommen die Gesichtszüge. Was bilden sich manche Möchtegernautoren nur ein?!?
Ich arbeite hauptberuflich als Lektorin, hab also jeden Tag mit mehr oder weniger guten Autoren und Texten zu tun. Erfahrungsgemäß sind es die am wenigsten talentierten, die am meisten an meiner Arbeit auszusetzen haben und kritikunfähig sind, während die talentierten Autoren mit feinem Sprachgefühl meine Hinweise nicht nur annehmen, sondern sogar dankbar dafür sind und aus jeder Kritik das Beste für sich herausziehen, um ihre Fähigkeiten noch besser zu machen.
Würde ich mitbekommen, dass einer meiner Autoren in so einer Weise mit Rezensenten umgeht, gäbe es ein mächtiges Donnerwetter. Das ist unprofessionell, kleingeistig und einfach nur eine Schande für die gesamte schreibende Zunft.
Deine Erlebnisse bestätigen mich in meiner Vorgehensweise als Bloggerin. Ich nehme keine angebotenen Rezensionsexemplare an und auf Anfragen Marke “Du darfst mein Buch als Erste lesen und mich auf Fehler hinweisen” reagier ich nur noch, indem ich meine Preisliste für Gutachten, Korrektorat und Lektorat schicke.
Mein Blog, meine Regeln.
Genauso, wie auch du auf deinem Blog Hausrechte inne hast. Lass dir so etwas nicht bieten und mach weiter so, wie DU es möchtest. Das ist dein Hobby, dein Blog, es gelten nur deine Spielregeln. Autoren, die meinen, sich darüber hinwegsetzen zu können, sollte man einfach eiskalt gegen die Wand rennen lassen.
leider ist es genau das “übliche” Problem, das kenne ich aus meinem Bereich ebenfalls.
Die, die es gar nicht nötig hätten, zweifeln immer wieder an ihrem Können und reflektieren viel, während die anderen.. nun, sie sind eben anders.
Bei einem Blogger mag man sich noch selbst einreden können, er habe sicher gar keine Ahnung vom Schreiben (liebster O-Ton “mach’s erstmal besser”), aber bei dir als Lektorin? Das es in deiner Branche auch gute und schlechte Anbieter gibt, ist klar, aber wer, wenn nicht du als Lektorin, hast Ahnung wovon du sprichst?
In einem anderen Kommentar habe ich es schon geschrieben: Wenn man so direkt miteinander zu tun hat, fehlt offensichtlich der Puffer, der Schlimmeres verhindern kann, wenn es zu verletzten Gefühlen und impulsiven Ausbrüchen kommt.
Deine Handhabung im Blog ist vermutlich die beste Lösung. Sollte es hier weitergehen, wird es wahrscheinlich auch in die Richtung gehen.
Ich bin geschockt über die Aggressivität mancher Zeitgenossen. Schade, dass darunter das Ansehen der ganzen hoffnungsfrohe Zunft der Indie-Autoren leiden muss.
Den Mangel an Kritikfähigkeit bzw. das mangelnde Interesse an sachlicher Kritik erlebe ich allerdings regelmäßig im Umgang mit anderen Autoren.
Willkommen im Dschungel der viel beschworenen “Meinungsfreiheit”! Da kann ich nur empfehlen, sich ein dickes Fell zuzulegen. Typen, die auf diesem “Niveau” unterwegs sind, leben nur davon, anderen grundlos “eine reinzuwürgen” und geilen sich daran auf, wenn sie ihr Ziel erreichen (sofern sie überhaupt eines haben). Einfach ignorieren. Die sachliche Darstellung zu den Vorgängen auf dem Blog ist gut. Dabei würde ich es auch bewenden lassen und denen kein weiteres Futter bieten. Bei persönlicher Bedrohung die Behörden einschalten. Ansonsten weitermachen wie bisher.
Das tut mir wirklich leid! Ich habe schon gehört, dass es in jedem Forum, Blogg usw. “Trolle” geben soll. Auch namhafte Autoren/innen sind davon wohl nicht verschont geblieben, wie ich mittlerweile mitbekommen habe. Schlechtes Benehmen wird wohl einfacher, wenn es anonym passiert. Ich hoffe du kannst das von dir abschütteln, wie Wasser von einem Duschvorhang perlt und den Gulli runter spülen. Da gehört Kritik, die sich nicht an die Regeln hält, einfach hin.
Hallo,
ein sehr informativer und guter Artikel. Ich bin ehrlich entsetzt, was im Hintergrund so abläuft. Als Nicht-Blogger hatte ich davon ehrlich gesagt nicht viel mitbekommen, auch wenn man hier und da mal etwas hört. Das ist echt unverschämt. Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen. Hoffe, du kannst deine Seite weiter mit viel Kraft und Freude betreiben – lass es dir von solchen Menschen nicht vermiesen!
Lg,
Bianca
Wow, das ist krass und ich lese sowas zum ersten Mal. Die Kommentare so mancher “Autoren” kann ich absolut nicht nachvollziehen und dass du mehr als wütend bist, kann ich sehr gut verstehen. Dass einem da die Lust am Bloggen und rezensieren vergeht, ist logisch. Vielleicht wäre eine Blogauszeit ja das Richtige. Aber ganz aufgeben? Das ist es doch nicht wert.
Liebe Grüsse,
Verena
P.S.: hoffentlich hast du bald mal Ruhe vor solchen Kommentaren!
Liebe Vanessa,
ich kann mich den anderen Kommentatoren nur anschließen: Ich bin schockiert und fassungslos. Es kommt ja im Internet immer wieder mal vor, dass der eine oder andere Respektlosigkeit und eine mangelnde Kinderstube beweist – offenbar weil die digitale Welt solch ein feiges Verhalten vereinfacht.
Doch was Du alles erlebt hast, ist wirklich zuviel und mehr als man hinnehmen sollte.
Hast Du Dir überlegt, rechtliche Schritte einzuleiten? Ich würde es zumindest in Erwägung ziehen. Denn die Beleidigungen sind an sich schon inakzeptabel, die Bedrohungen aber schließlich der Gipfel der Unverschämtheit.
Es ist gut, dass Du das veröffentlicht hast und es ist eine Schande, wie diese Menschen sich verhalten. Sowohl Dir und anderen Bloggern gegenüber, da sie Euch die Freude am Lesen und Rezensieren verderben, als auch den Autorenkollegen gegenüber, die sie durch ihr unfassbares Benehmen mit in Verruf bringen.
Ich frage mich, wohin das alles noch führen soll …
Hey,
Und bitte bitte, lass dich nicht von ein paar ****** unterkriegen!
oh Mann, ich bin mehr oder weniger sprachlos. Ich befürchte die komplette Autorenschaft ist eben auch nur ein Spiegelbild unserer Gesellschaft und das es dort nicht immer weit mit Anstand her ist, können wir ja täglich erleben.
Es ist einfach nur sehr traurig, dass diese ***** (da kann jeder ein Wort einsetzen, das ihm passend erscheint) dich soweit bringen. Ich will gar nicht wissen, wieviel negative Energie du auf diese ***** verwendet hast. Sie sind es definitiv nicht wert!
Ich wünschte ich könnte dir bei der Lösungsfindung helfen, aber das kann ich leider nicht. Es sei dir aber versichert, dass hier draußen ganz viele liebe Menschen sind, die sich über jeden deiner Beiträge freuen und ich will auch einfach glauben, dass die Leute mit einem guten Herzen und viel Anstand in der Überzahl sind. Wir sind halt eben nur nicht so laut
Und weißt du was? Die Sache hat auch was Gutes!? Immerhin ist dein Blog bekannt und beliebt!
Ich hoffe alsbald wieder von dir zu lesen.
Alles Liebe,
cR
Hallo Vanessa, ich bin auch total geschockt, dass es solche Leute gibt und du quasi zu deren Opfer geworden bist. Zum Glück ist mir so etwas bisher noch nicht passiert und ich hoffe, dass das so bleibt. An mir würden solche unglaublichen Aussagen auch nicht einfach abprallen und ich kann vollkommen verstehen, dass du eine Pause brauchst. Ich bin aber auch sehr froh, dass du dein Blog nicht löschen wirst – er war der erste in dem ich überhaupt gelesen habe.
Wenn einem Blogger solche Dinge passieren können und man sich noch mit Urheberrecht rumschlagen muss, so viel Freizeit und Mühe investiert, dann kann man wirklich zweifeln ob es das wert ist.
Hallo Vannessa,
ich bin grad schockiert. Es tut mir so leid an was für “Autoren” du da geraten bist. Es ist einfach nur feige und armselig sich so in der Anonymität des Internets zu verstecken und Rechte einzufordern, die ihnen gar nicht zustehen. Und das ganze in einer Art und Weise, die ich als absolut niederträchtig und schamlos bezeichne.
Ich persönlich habe bisher recht positive Erfahrungen, auch mit Selfpublishing-Autoren, gemacht, die sich teilweise sogar für meine ehrliche Kritk bedankt haben. Aber nach deinem Bericht werde ich definitiv noch viel vorsichtiger sein, als ich es eh schon bin, denn ich hätte ehrlich nicht gedacht, dass es sowas gibt.
Eigentlich müsste man für solche Autoren, eine Art Online-Pranger erstellen, in denen Blogger die Namen / Pseudonyme veröffentlichen, damit Andere gewarnt sind.
Ich fänd’s schade, wenn du das Bloggen wegen solcher Idioten aufgibt’s. Solch einen Triumph verdienen diese Idioten nicht. Lass’ doch einfach die Rezensionsexemplare für eine Weile aus, ich lehne alles konsequent ab, was mir nicht geheuer ist bzw. wozu ich auch einfach keine Lust und Zeit habe.
Ich hoffe wirklich, dass du weitermachst. Lass dich nicht unterkriegen.
Hallo,
auch ich bin nun echt sprachlos und schockiert. Ich habe selbst schon einige sehr unschöne Anfragen bekommen, auf welche dann nach meiner Absage noch unschönere Antworten folgten, aber so extrem und vor allem häufig wie bei dir war es noch nicht. Wobei ich mir nach der letzten beleidigenden Nachricht auch vorgenommen habe, sowas demnächst anzuzeigen. Ich bin nicht nur eine anonyme, gefühllose Bloggerin, sondern auch ein Mensch und lasse mir sowas nicht mehr gefallen. Und die Möglichkeit, sowas anzuzeigen, gibt es ja nicht umsonst. Komischerweise kam, nachdem ich mir das vorgenommen habe, nichts mehr in dieser Art rein (zum Glück).
Ich finde es gut, dass du darüber geschrieben hast, und den ganzen Frust nicht still mit dir alleine ausmachst. Ich wünsche dir alles Liebe und ganz viele schöne Momente, die dich von dem ganzen Sch**** ablenken!
Liebe Grüße,
Jai
Ich habe diesen Blogartikel gerade gelesen und bin (nicht weniger als andere Leser hier) fassungslos! Dazu sollte ich vielleicht sagen, daß ich Deinen Blog vorher nicht kannte und über das eWriters-Forum auf diesen Beitrag aufmerksam wurde. Aus eigener Erfahrung sage ich nur: bei solch’ unschönen “Zuschriften” gilt es wohl an erster Stelle Ruhe zu bewahren, auch wenn dies nicht immer einfach ist!
Trotzdem bin ich auch froh über diesen Beitrag, denn es zeigt doch u.a., mit was für “Autorenkollegen” man es da z.T. zu tun hat.
so was hatte ich zum Glück noch nie
Auch ich bin ziemlich schockiert über diesen Bericht. Wie jeder Autor bin auch ich sehr empfindlich, was mein Buch angeht. Aber ich bin der Meinung, dass man Kritik auch schlucken muss, wenn man etwas veröffentlicht. Nie im Leben würde ich auf die Idee kommen jemanden zu beschimpfen, nur weil er einen anderen Geschmack hat als ich.
Meiner Meinung nach liegt das wirklich an der Anonymität des Internets. Niemals hätten diese Leute sich getraut einem Blogger ihre Meinung so knallhart ins Gesicht zu sagen. Da waren ja wirklich Dinge bei, die ganz tief unter die Gürtellinie gehen. Ich finde das schockierend und bin sehr traurig, dass einige Wenige uns Indieautoren in so ein schlechtes Licht rücken. Man hat es ohne Verlag ohnehin nicht leicht. Da sollte man sich nicht auch noch so verhalten.
Konstruktive Kritik ist ein wertvolles Geschenk, das man nicht unterschätzen sollte. Jeder macht Fehler und vor allem Indieautoren wie ich sind einfach noch unerfahren. Daher ist es umso wichtiger zu hören, was man falsch gemacht hat und was man besser machen könnte.
Ich freue mich über jeden Blogger, der sich bereit erklärt meine Bücher zu lesen und bedanke mich für jede Rezension. Manchmal kommt dabei heraus, dass einem Blogger das Buch aus unterschiedlichen Gründen nicht gefallen hat. Wenn ich diese Gründe erfahre, dann gibt mir das die Gelegenheit mich weiter zu verbessern und meinen Schreibstil weiterzuentwickeln. Ich verstehe einfach nicht, dass manche Leute dieses Geschenk nicht annehmen können.
An alle Blogger: Es sind wirklich nicht alle Autoren so undankbar. Die meisten freuen sich über jede Rückmeldung und können auch mit Kritik sehr gut umgehen. Schert bitte wegen solcher Vorfälle nicht alle über einen Kamm.
Ich muss sagen, ich bin schockiert. Ich stehe selbst noch ganz am Anfang mit meinem Blog aber wenn man das dann liest? Ich kann darüber nur den Kopf schütteln. Ich bin froh, dass sich hier auch bereits einige Autoren gemeldet haben, die zeigen, dass diese negativen Äußerungen und Meinungen einiger “Schreiberlinge” nicht allgegenwärtig sind. Ich hatte bisher auch nur nette Kontakte und keine Probleme. Wenn ich das hier so lese, frage ich mich allerdings wie lange noch
Lass dich nicht unterkriegen, lösche die Mails oder gehe gegen diese Autoren vor. Ich bin mir nicht sicher, ob sowas schon unter Mobbing oder etwas ähnlichem läuft? Da ich juristisch nicht bewandert bin, ist das wohl dahingestellt, doch solltest du daran denken, dass man zum einen nicht allein und zum anderen nicht hilflos ist.
Hallo,
“Trolle. Die einen finden sie nervig, die anderen lustig. Die einen können eine gute Trollerei bewundernd würdigen, die anderen zeigen sich empört. Trollerei kann destruktiv wirken, sie kann aber auch eine kreative Rolle im Diskurs spielen und anderen einen Spiegel vorhalten und gesellschaftliche Entwicklungen beschleunigen. Durch die absichtliche Überzeichnung neuralgischer Fragen, entstehen gruppendynamische Synergieeffekte die mit traditionellen Diskurstechniken nicht in der Geschwindigkeit möglich wären. Eins haben dabei alle Trolle gemeinsam: sie polarisieren und nicht selten gelingt es ihnen mehr oder weniger offene Konflikte zu schüren. ”
https://raumzeitlabor.de/wiki/Trollcon/2012
Kopfhoch Mädchen, es sind nur Trolle! ^^
Beste Grüße
Gerswind
Reblogged this on Unkraut vergeht nicht….oder doch? und kommentierte:
Ich bin immer noch sprachlos.
Leider passiert sowas wohl immer wieder
Liebe Vanessa,
meine Güte, das ist ein wahres Horrorszenario!
Ich habe dieses Jahr meinen ersten Roman veröffentlicht und musste sehr schnell feststellen, dass das keine Verkaufsgarantie ist. Jeder der schon mal versucht hat, ein Buch in einem Verlag unterzubringen, weiß, was für ein sechser im Lotto es ist, wenn man endlich einen gefunden hat, der sämtliche Kosten der Veröffentlichung trägt. Aber für die Vermaktung muss der Autor oft schon selbst mit sorgen. Also habe ich mich umgesehen, wie ich etwas daran arbeiten kann, dass mein Roman bekannter wird. Natürlich bin ich dann auch schnell auf die Idee gekommen Buch-Blogger und Youtuber zu kontaktieren, die ich teilweise selbst schon sehr lange verfolgte und mich von ihren Buchempfehlungen inspirieren ließ. Dabei musste ich feststellen, dass die meisten derart von den großen Verlagen mit Freiexemplaren und Gutscheinen zugeschüttet wurden (natürlich im Gegenzug für eine Rezension), dass sie nicht einmal mehr die Zeit fanden, auf meine Anfrage zu antworten. Da war ich wirklich sehr frustriert und auch sauer. “Immer greifen die Großen alles ab. Die, die schon ganz oben sind! Und der, der mit vollem Herzen an die Sache rangeht, bleibt auf der Strecke”, hab ich so bei mir gedacht.
Jetzt, wo ich diesen Bericht hier lese, sehe ich das natürlich etwas anders. Und es wundert mich überhaupt nicht mehr, dass einige Blogger sich nicht mal mehr die Zeit nehmen, auf eine nette Anfrage zu antworten. Wenn sie damit rechnen müssen, solche Antworten zu bekommen! UNGLAUBLICH! Da hätte ich echt auch keine Lust mehr drauf als Blogger. Das ist zwar schade für die ganzen Jungautoren, die schöne Geschichten schreiben, aber nur allzu verständlich.
Ich möchte dir auch noch ein Kompliment für die Art machen, wie du diesen Beitrag verfasst hast: Sehr schön geschrieben. Auf den Punkt gebracht und spannend wie ein Krimi
Es wäre sehr schade, wenn du deinen Blog aufgeben würdest, denn es ist einfach schön für Buchinteressierte gut geschriebene Buchblog-Beiträge und Rezensionen (ob positive oder negative) zu lesen.
Mach bitte weiter! Lass dir die Freude am lesen und rezensieren nicht nehmen!
Herzlichst
E.Snyder
Holla… irgendwie gehöre ich einer anderen Bloggeneration an. Bei uns “früher” wurde man noch anständig gedisst und verleumdet, da war eine Intrige noch eine wissenschaftliche Textsorte. Heute, scheint es, wird nur noch gepöbelt und gedummbeutelt. Das liegt hoffentlich nicht an den E-Books… “Du schöne heile Bloggerwelt… wo bist du nur geblieben?” Nee, die gab es nie, glaub einem Veteranen. Aber sie wird immer lächerlicher… Bleib aber standhaft…
P.S. Ich schicke dir KEINS meiner E-Books, aber wehe, du besprichst sie nicht bis Montag…
Also ich hatte schon vor über zehn Jahren ein Blog, aber ich kenn dich nicht
Weil alles Andere schon gesagt ist, sage ich einfach nur: Kopf hoch! Und ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft, damit dein Hobby weiter Spaß macht!
Hallo,
Bisher kannte ich deinen Blog nicht – ich bin durch FB darauf Aufmerksam geworden und muss sagen – da schämt man sich ja fast Fremd … Und du bist scheinbar nicht die Einzige Bloggerin der das passiert … habe heute schonmal so einen ähnlichen Artikel gelesen…
Was geht nur in sochen Individuen vor? Die Antwort: Nichts wahrscheinlich, denn die haben den Kopf auch nur, damit es ihnen nicht in den Hals regnet …
Lass dich bitte nicht ärgern und mach weiterhin “dein Ding”, denn wie man sieht, hast du genug Fans … schmeiß solche Mails ohne zu lesen in den Müll, denn besseres kann man damit ohnehin nicht tun….
Alles Liebe
Tine
http://www.wandel-der-zeit.com
Wünsche Dir ebenfalls alles Gute!
Mit Blogger-Grüßen,
EF
Weitermachen! Lass Dich bitte nicht entmutigen und gib diesen Menschen nicht so viel Gewicht. Schau auf die anderen, die Deine Arbeit wertschätzen. Liebe Grüße, Jeannette Hagen (Die Spaziergängerin)
Hallo,
wirkungsvoll ist, die Mails dieser Leute inkl. Namen zu veröffentlichen. Dann hört das ganz schnell auf! Die werden nicht gerne an die Öffentlichkeit gezerrt …
“wirkungsvoll” wäre es ja vielleicht, verletzt aber ggf. Persönlichkeits- und andere Rechte. Warum noch mehr Angriffsfläche für Trolle bieten?
das ist leider das Problem… wenn ich es dürfte, würde ich es sofort machen.
Das schönste Beispiel: Ein Autor hat sich in den Zitaten wiedererkannt, besteht auf den Grundsatz “kein Zitat ohne Angabe des Urhebers”, untersagte mir aber gleich, den Urheber zu nennen. Witzig
Pingback: Per Blog und Social Media zum Kindle-Bestseller? | Ebookautorin.de
Als ich dies vorhin in der Bahn las blieb mir die Spucke weg. Was glauben diese dort genannten Autoren wer sie sind? Ja auch ich bin Bloggerin und habe sicherlich nicht das Rezensionsgen mit der Muttermilch bekommen, ich Rezensiere weil es mir Spaß macht anderen Buchtipps zu geben, aber ich würde mich auch nie drängen lassen etwas zu lesen was andere meinen. Wenn jene “Autoren” dann noch ausfallend werden sollte sie mal überlegen wer oder was sie sind. Auch was du sonst beschrieben hast, speziell der Part wo du Autoren ein (leider) negatives Feedback sendest und es nicht hier postet. Die sollten darüber froh sein das du es nicht öffentlich machst. Ich glaube einige Autoren wissen heute noch nicht wie wichtig Blogs geworden sind, klar wir erreichen nicht DIE massen, aber durch eine gute Verlinkung werden evtl. auf ein Buch andere Blogger aufmerksam und lesen das auch und rezensieren es… dieser Schwanz kann so weit gehen das es der Autor dadurch mehr Werbung erlebt als durch andere Medien die für einen so kleinen Autor erreichbar wären… wir Blogger machen es für Lau, maximal für das Buch / E-Book. Ich kenne keinen Blogger der jemals Geld für eine Rezension erhalten hat. Oder ich kenne nur die falschen oder mache selbst etwas falsch…
Auch ich schaue gerne mal über die Tellerrand der Bestseller und finde immer mal wieder Perlen, aber bei deinen Worten muss man sich überlegen ob jene “kleinen” Autoren man überhaupt noch lesen sollte oder ob man immer Angst haben muss angepampt zu werden… es wäre schade drum.
Ich würde es schade finden wenn du wegen einiger, weniger Idioten aufhören würdest zu Bloggen. Dafür lese ich deinen Blog einfach zu gerne
Ach ja, wg. der Urhebersache, evtl. solltest du anfangen jene Autoren abzumahnen, denn das spricht sich dann schnell herum und vermutlich würde keiner mehr Ungefragt das machen…
Dabei kennen wir beide das beste Beispiel, wie es auch anders laufen kann
Steffen ist das Paradebeispiel eines Autors (bei dem auch mittlerweile einiges mehr davon abhängt), der Kritik einstecken muss und dabei immer noch fair und freundlich bleibt. Seine Selbstbeherrschung bewundere ich, öffentlich selbst bei unfairen Kritikern sachlich und höflich bleiben zu können
Ich bin zutiefst schockiert… und auch ich wünsche Dir, dass Du das erlebte irgendwann abhaken und mit Spaß weiter bloggen kannst ! Du würdest fehlen
Hallo, ich bin im KDP-Forum auf diesen Blogeintrag aufmerksam geworden und habe mir in meinem Blog einige Gedanken dazu gemacht:
http://ebookautorin.de/per-blog-und-social-media-zum-kindle-bestseller/
Und falls ich (bin ja Ratgeber-Autorin…) einen Tipp da lassen darf: An deiner Stelle würde ich das Blog aus dem erwähnten Ratgeber über das angebliche Wundermittel Blog löschen lassen oder dem Autor dringend nahe legen, auf diesen Blogeintrag zu verweisen oder anderweitig darauf einzugehen. Und dann weitermachen.
(Mit diesem Erklärungsansatz will ich überhaupt niemand entschuldigen, jeder Verfasser ist natürlich selbst für seine Mails verantwortlich.)
Danke Irene
bei dem nächsten Update werde ich aus dem Wegweiser entfernt. Als Karteileiche bin ich dort ja auch fehlplatziert.
Nun scheint es Gebot der kommerziellen Welt zu sein, dass aber auch alles zu besprechen ist. Mir indes reicht es, wenn Bücher geschrieben werden, die kann ich dann lesen, muss niemand drüber schreiben, senden. Gilt auch für Nahrung. Großes Bohei um das Erwärmen einer Mahlzeit wird gemacht. ….kleine Denkpause…..nö, seit dem “Kommunistischen Manifest” + Beilage erschien von Bedeutung eh nichts, zur Unterhaltung etwas und um sich gegenseitig mit Literatur Preisen zu bewerfen druckte man das Unlesbare in dubioser Höhe an Auflage. Baumfrevel!
Dein Beitrag war Anlass für eine Kolumne auf fictionfantasy….
http://www.fictionfantasy.de/index.php?option=com_kunena&view=topic&catid=19&id=268&Itemid=274#414
Danke Jürgen für den tollen Artikel
deine Schilderungen zu den Buchmessemädels waren beinahe schon witzig, wenn es nicht so traurig wäre…
Liebe Vanessa,
es ist unvorstellbar, dass jemand sich so verhält, wenn er sachlich kritisiert wird. Unfassbar und hochnot peinlich. Ich schäme mich fremd. Ich hoffe sehr, dass Dich das nicht davon abhält, weiterhin Deiner Leseleidenschaft nachzugehen. Dann eben weniger öffentlich und angreifbar. Das Netz vergisst ja nichts. Solltest Du weiterhin solche Mails erhalten, dann wäre ein kleiner Wink hilfreich. Man kann auch zwischen den Zeilen lesen und dann darauf reagieren.
Es tut mir sehr leid, dass Du Dich mit solchen Widerlingen rumschlagen musst. Die sind ja völlig krank.
Liebe Grüße,
Nikola
Ich dachte bisher, die Beleidigungen und Bedrohungen, die ich wegen und über meinen Blog bekommen habe, seien heftig. Aber das was du hier schilderst, setzt dem Ganzen die Krone auf. Für diese Art Angriffe auf deine Person fehlen mir die Worte und bringt das Fremdschämen in ganz neue Dimensionen.
Bitte lass dich davon nicht unterkriegen, denn sonst haben die Schreiber dieser schlimmen Texte gewonnen und freuen sich wie ein Schnitzel, dass sie es geschafft haben, Jemanden, den sie nicht mal persönlich kennen, in die Knie gezwungen zu haben.
Wie im richtigen Leben eben. Nicht ärgern, weitermachen.
Als Autor bin ich von Bloggern bisher nie enttäuscht worden, freue mich im Gegenteil darüber, dass sich jemand die Mühe macht, mein Buch zu lesen und es anschließend zu besprechen. Leider bringt das Netz auch viel Schlechtes im Menschen hervor.
Dein Schreibstil zeigt Dein Vermögen, mit Sprache umzugehen und vielleicht ist das auch ein wesentlicher Grund, warum einige so negativ reagieren – da macht sich ein Minderwertigkeitskomplex breit.
Lass Dich nicht entmutigen.
Danke Rainer
Schade das gerade dieser Artikel mein Einstieg auf deinem Blog ist, denn ich habe nach dem Lesen natürlich neugierig darauf gestöbert. Mir gefällt Deine Arbeit ausgesprochen gut, und sicher ist dies ein Grund für Neideraktionen, wie Du sie ertragen musstest. Das tut mir sehr Leid. Ich hoffe Du machst weiter und lässt Dich nicht von solchen wirklichen krassen Worten unterkriegen, auch wenn’s schwer ist. Sonst hätte es sich ja gar nicht gelohnt erst jetzt in Deinen Feed einzusteigen.
Keep on bloggin’ , Liebe Grüße und schönen Sonntag
Liebe Vanessa,
was Dir da passiert ist, tut mir unwahrscheinlich Leid und ich muss mich schrecklich aufregen. Es ist mir völlig unverständlich, wie jemand sich so benehmen kann. Eine absolute Frechheit.
Im Grunde schaden diese Menschen nur sich selbst, allerdings auch den anderen Schreibern und angehenden Autoren, die am Anfang stehen oder hart für ihre Werke und ihr Autorendasein arbeiten. Sie sind auf Blogger wie Dich angewiesen und freuen sich unwahrscheinlich, wenn ihre Arbeiten überhaupt Beachtung finden und jemand sich die Mühe macht auf Fehler, Schwächen, aber auch Stärken hinzuweisen. Wer das nicht zu würdigen weiß, der ist in diesem Beruf schlichtweg falsch. Mit einer Ablehnung muss man ebenfalls klar kommen.
Das Benehmen dieser Personen ist einfach nur beschämend.
Eine Freundin hat mich gerade auf deinen Blog aufmerksam gemacht.
Eigentlich bin ich ja sprachlos, gibt es tatsächlich Menschen die es nötig haben jemanden so zu behandeln nur weil sie nicht fähig sind mit Kritik umzugehen? Es gibt genügend Rezensionen die auf den ersten Blick erkennen lassen das sie von Freunden des Autors geschrieben wurden, da ist es gut das es die Bloggerwelt gibt in der man davon ausgehen kann das die Meinungen ehrlich sind.
Lass dich nicht entmutigen und schreib weiter.
Puh, starker Tobak.
Trotzdem bitte nicht von solchen Schwachmaten mit schlechtem Benehmen den Spaß am Bloggen nehmen lassen.
Ein erster Schritt dahin dürfte schon mal das Öffentlichmachen an dieser Stelle gewesen sein.
Durchatmen und weitermachen.
Wow, was eine Frechheit… Ich lese in letzter Zeit vermehrt solche Beiträge von Bloggern und bin echt froh, dass ich noch nicht eine Mail in der Art erhalten habe O.o
Ich danke einer Autorenfreundin von mir, dass sie mich auf diesen Beitrag aufmerksam gemacht hat.
Also, ich bin wirklich geschockt. Ich meine, ich weiß ja, dass die Arbeit und der Aufwand, den Blogger auf sich nehmen, nicht so geschätzt wird, wie es verdient wäre. Aber so was….
Liebe Grüße,
eine sprachlose Leserin
Man sollte doch meinen, Menschen, die dem Schreiben zugetan sind und es schaffen, ganze Bücher zu schreiben, wären im Allgemeinen intelligent und offen und nicht so wie in deinem Artikel beschrieben.
Es ist schon sehr traurig, was manche Leute so von sich geben.
Ich hoffe, dass dir durch die vielen positiven Kommentare hier die Entscheidung leichter fällt und du den Blog nicht löschst. Die (sonst zu 99% schweigende) Mehrheit ist ganz offensichtlich sehr zufrieden mit deinem Blog und dass Blogger leider allzu oft als kostenlose Dienstleister ohne Rechte aber mit Erfüllungspflicht (z.B.: “Warum hast du so lange nichts mehr geposted? Ist ja voll scheiße von dir.”) angesehen werden, ist ja ein allgemein bekanntes und weit verbreitetes Problem, genauso wie die Trolle, die man unweigerlich irgendwann an der Backe hat.
Da kann man leider nur buddhistische Gelassenheit und Lebensfreude wünschen.
Drei Dinge dazu …
1. Ross und Reiter oder gar nicht, sage ich oft. Nur keine Scheu: Namen nennen!
2. Ich durfte über Jahre mit anschauen, wie eine Lektorin ein Buch nach dem anderen korrigieren sollte (im Auftrag eines bekannten self-publishing-Verlags) von Leuten, die zu 90 Prozent nicht einmal einen Einkaufszettel halbwegs korrekt zu tippen in der Lage sind. Wenn sie die 5.000 Fehler pro Manuskript mit viel Arbeit mühsam korrigiert hatte, regte sich nicht selten der “Autor” auf, man habe sein “Werk” in unzulässiger Weise modifiziert. Seitdem wundert mich gar nichts mehr …
3. Wenn Rezensionen, dann ausschliesslich von Büchern, die Sie selbst anfordern. Das sollte fast alle Probleme regeln.
Das von dir beschriebene Verhalten der Autoren ist einfach nur erbärmlich.
Lass dich nicht unterkriegen.
Ein schöner Artikel! Und ein Thema das ich leider auch gut kenne! Vor ein paar Jahren habe ich selber Rezensionen geschrieben, von Büchern die ich SELBST gekauft habe. Ebooks und Bloggs gab es damals noch nicht! XD Also war es auch ein gewisser Aufwand die Seite up zu daten.
Schon damals meinten einige geistige Rohrkrepierer mir sagen zu müssen, was ich rezensieren soll und wie meine Rezension auszusehen hat. *seufz* Daher kann ich deine Gefühle gut verstehen.
Aber lass den Kopf nicht hängen! Mach weiter, denn sonst haben die gewonnen.
Kopf hoch und lass das alles nicht so an dich rankommen. Wenn Menschen sich so verhalten haben sie entweder wirklich Probleme (mit harten Drogen oder Alkohol, damit zerstört man sich nämlich sein Gehirn, aber das haben oder werden sie leider nie mitbekommen) oder sie müssen irgend etwas kompensieren, wahrscheinlich sind sie alleine, verlassen oder unterdrückt von ihrer Mama (aber hoffentlich werden auch sie den Anschluss an die Gesellschaft finden, oder erwachsen werden und sich irgendwann denken ‘oh mann war ich da bekifft als ich diese mail geschrieben habe.’) – was auch immer ihr Problem ist das sie an dir auslassen müssen / wollen, ich bin fest davon überzeugt es hat nichts mit dir persönlich zu tun. (wie könnte es auch, denn sie kennen dich ja nichteinmal von Angesicht zu Angesicht.) Würden diese Menschen vor dir stehen, würden sie es nie wagen so etwas auszusprechen.
Lass dich nicht unterkriegen. Du klingst wie ein vernünftiger Mensch und es gibt genug die diese Seite gerne lesen und die haben sich ja oben auch schon recht vielfältig geäußert. Pack sie auf deine innere Ignore-Liste, Spamfilter, was auch immer!
Ich bin sprachlos – ich kann mir denken, dass solche Dinge, vor allem, wenn sie gehäuft vorkommen, nahe gehen. Es wäre schade, wenn du dich davon abhalten liessest, deinen Blog weiter zu betreiben, so lange er DIR Freude bringt und du aus der Freude, die du damit anderen bereitest, mehr Kraft gewinnst, als du sie durch solche bösartigen Mails verlierst.
Alles Liebe dir!
Lass dich nicht unterkriegen.
Da ich zum Beispiel ab und zu zur Gender-Theorie schreibe, bekomme ich dann solche Kommentare wie: ich sei ein kranker Homowixer, den man erst kastrieren und dann abschlachten solle. Ich lösche solche Kommentare und kümmere mich nicht weiter darum. Was gehen mich solche Idioten an? Was gehen dich solche Idioten an?
Es wäre schade, wenn deine Stimme aus dem Internet verschwinden würde und leider auch ein Sieg für die Plärrer. Ich werde nicht zurückweichen. Ich kann dich nur bitten, auch nicht zurückzuweichen.
Dein Blog ist gut.
Ach herrje, deine Beispiele sind ja auch wahnsinnig charmant
Dabei ist dein Blog ist eine wahre Fundgrube an herrlichen Artikeln. Besonders bei deiner wunderbaren Satire zu Herrn A. hab ich gerade Tränen gelacht.
Bin gelinde gesagt etwas schockiert. Unmöglich! Es tut mir wirklich leid, was du dir alles hast anhören müssen! Es macht micht wirklich sprachlos!
Ich finde es jedoch sehr stark, dass du all das einmal hier dargelegt hast und nicht einfach verschwunden bist – was ich auch verstanden hätte!
LG Michèle
Hey !
)
ich bin zwar nur der Bücher-interessierte Freund eines Bücher-verrücktenFreundes, der mir deinen Artikel in einem Forum verlinkt hat und habe von Blog’s eigentlich keine Ahnung ABER hör bloß nicht mit diesem Blog auf !
Du würdest diesen selbstverliebten völlig inkompetenten Idioten/Vollpfosten/Schwachmaten direkt in die Hände spielen. Gib denen nicht die Genugtuung dich in die Knie gezwungen zu haben !
Und je mehr sie dich hassen, desto stolzer solltest du auf Dich und Deinen Blog sein.
Deren Ärger ist dein Ruhm !
(zumindest sehe ich das immer so in diversen Internetdisputen in Foren
Ach und btw: Beachtlich welche Mengen an Bücher du liest !
Grüße
Ich finde es immer wieder erschrecken, wie sehr sich manche Menschen daneben, besonders wenn es eigentlich um eine Geschäftsbeziehung geht und man so nie, nie, NIE mit einem Geschäftspartner umgeht. Meiner Meinung nach sollte ein Autor den Kontakt zum Rezensenten nüchlich-sachlich halten und es dabei dann auch belassen.
Gerade bei Autoren finde ich ein derartiges Verhalten absolut daneben. Ich muss Rezensionen nicht lesen und ich muss sie auch nicht annehmen. Jeder Mensch hat einen eigenen Gecshmack und eine eigenen meinung und da gibt es halt immer Unterschiede. Manchmal kann auch eine negative Rezension positiv sein (z.B. weiß ich, dass mir Bücher gefallen werden, wenn eine Freundin von mir sie hasst).
Die ganz nervigen Autoren blocken, so dass ihre Mails gleich im Spamordner landen und beim Rest… starke Nerven haben
. So schade, dass sowetas notwendig ist.
Bei einigen würde ich es mir an Deiner Stelle sogar stark überlegen, ob Du nicht Anzeige erstatten solltest, u.a. wegen Beleidigung und Bedrohung. Mit der Email hast Du ja auch die ISP und eigentlich fallen Autoren unter das Telemediengesetz und das Presserecht, was bedeutete, dass je nach Bundesland im Buch der Name und die physikalische Anschrift des Autors/Herausgebers/Verlages stehen muss.
Ich habe leider schon öfter gesehen, dass Bloggerinnen (nicht nur Buchbloggerinnen) wegen dieser Art von Feedback irgendwann entnervt aufgegeben haben. Halt die Ohren steif!
Möglicherweise liegt es daran, wenn zwei semi-professionelle Seiten aufeinander treffen.
Blogger machen dies nahezu ausschließlich als Hobby und Autoren, die selbst veröffentlichen, stehen oft gerade erst auf der Schwelle vom kleinen Hobbyschreiber zum öffentlich diskutierten Autor. Das dabei nicht alles glatt läuft, ist eigentlich nicht ungewöhnlich und durch mögliche falsche Erwartungen auch vorprogrammiert.
Ich bin paff! Wenn ich die Antworten lesen die du erhalten hast. Die wollten doch das du ihr Buch liest und warst wirklich ehrlich und so wird das belohnt. Na super. Ich kann mit dir mifühlen das du überlegst deinen Blog aufzugeben, aber dann haben die nur das erreicht was sie wollten. Mach wirklich mal ne Pause und lass dir das alles durch den Kopf gehen. Allgemein ist mir schon aufgefallen, das viele meinen das Blogs nur kleine Hausmütterchen führen und denken mit denen kann man es ja machen.
Ich sag bloß: Der Ton macht die Musik!
Das ist ja unglaublich, aber wohl nur in der “Tiefe der Auswüchse” einmalig. Ich glaube, dass mittlerweile fast jeder, der im Netz unterwegs ist, auf solche Zeitgenossen trifft, die einfach keine Kinderstube (mehr) haben. Offline zu gehen, wäre dennoch der falsche Weg, denn man sollte nie das Feld den Krakeelern überlassen.
Mit ganz herzlichen Grüßen!
N. Hahn
Das ist ja schrecklich! Warum nur ist die Welt so voller eitler Egofucker?
Ich gelobe insofern Besserung, als ich auch die ein oder andere Rezension (zusätzlich zur Verlinkung des Blogs) auf meine Website kopiert hab. Klar, auch da trifft das Urheberrecht zu, und ich werde demnächst nur noch verlinken.
Hallo liebe Vanessa,
ich habe gerade über meine Partnerbloggerin von deinem Bog und Artikel hier erfahren und einen langen Kommentar dazu verfasst. Ich habe dort einfach mal meine Meinung dargelegt ohne jemanden zu verurteilen oder ähnliches. Ich finde es schon ziemlich krass, wenn Leute derart auf Blogger losgehen. Das hat immer zwei Seiten der Medaille. Da ich es irgendwie unfair fände, wenn du nichts von meinem Kommentar auf einem anderen Blog mitbekommst, wollte ich dir mal den Link dazu hier lassen: http://julianafabula.blogspot.de/2012/10/unfassbar-aber-leider-wahr.html?showComment=1351501493182
Ich finde wie dort schon geschrieben, dass du unebdingt wie gewohnt weiter machen solltest. Ich betone auch nochmal, dass ich das Ausmaß der Sache nicht einschätzen kann. Dennoch sollte man die Thematik auch ein wenig realistisch/objektiv betrachten können. Passieren kann das prinzipiell jedem Blog, man sollte nur vielleicht die Sache nicht noch größer machen als sie ist und unnötig Nerven daran verlieren. Den Blog einzustellen gleicht in meinen Augen einer Kapitulation, das ist es denke ich nicht wert. Du hast mit Sicherheit viele viele treue Leser. Du findest mit Sicherheit eine zufriedenstellende Lösung für dich! Viel Erfolg dabei. Allen anderen Bloggern (mich eingeschlossen), drücke ich die Daumen, dass man sich mit sowas nicht rumärgern muss!
Liebe Grüße,
Lilienlicht =(^-^)=
Seid mir nicht böse, wenn ich nicht jedem Einzelnen antworten kann/werde – eure Kommentare habe ich alle gelesen und danke jedem von euch von Herzen dafür.
Speziell eine Bitte an die Blogger und Leser habe ich noch: Stellt die AutorInnen jetzt bitte nicht unter Generalverdacht und lehnt nur deshalb pauschal jede Anfrage ab, oder antwortet gar nicht mehr auf ihre E-Mails.
) meist ein ganz guter Wegweiser.
Es sind Einzelfälle, die nicht schön sind und auch in einer sehr kleinen Anzahl ziemlich heftig wirken, aber es ist eben auch nicht an der Tagesordnung.
Hört auf euer Bauchgefühl, das ist (je nach Bauchvolumen
Genau so, wie wir Blogger uns gegen die schwarzen Schafe unter uns stellen, reagieren die meisten Autoren auch und distanzieren sich deutlich von ihren entsprechenden Kollegen.
Meine Unterstützung als Leserin haben die Guten unter ihnen weiterhin.
Hallo Vanessa,
zunächst einmal ein Lob für deinen gut gestalteten Blog und auch für den Mut, diese Problematik öffentlich zu machen. Es ist schon schier unglaublich, wozu sich Personen mit mangelnder Selbstreflektion und noch weniger Manieren versteigen. Was versprechen die sich davon? Ihnen sollte doch bewusst sein, dass es immer eine 50/50-Sache ist, wenn man sich mit einem (vorhandenen oder eingebildeten) Talent der Öffentlichkeit stellt. So etwas bekommen wir doch in letzter Zeit oft genug im Fernsehen gezeigt.
Aber vermutlich sind sie viel zu sehr damit beschäftigt, sich im stillen Kämmerlein darüber zu freuen, dass sie’s dir aber gezeigt haben, um zu realisieren, dass sie damit keinen Schritt weiter auf ihrem Weg gekommen sind.
In diesem Sinne: Sch… auf sie. Das Leben ist zu kurz, um sich mit Idioten zu umgeben.
Kopf hoch!
Die schöne, heile Blog- oder Internetwelt gab es nie. Ich habe schon um die Jahrtausendwende erlebt, wie ein sehr schönes, wild und frei wucherndes Internetliteraturforum (“Junges Lektorat”, kennt das noch jemand?) von einem einzigen Troll zerstört wurde.
Mach Dir einfach klar, was Du selbst schreibst: Die MEHRHEIT ist nicht so. Die Mehrheit der Autoren, zu der auch ich mich zähle, freut sich über das Engagement der Blogger, über Eure oft sehr durchdachten und differenzierten Kritiken, über die Achtung, die Ihr uns damit entgegenbringt. Es ist das Mindeste des Anstandes, diese Achtung zu erwidern, und wir tun es, tun es gerne, die Allermeisten von uns.
Wenn Du kannst, strafe die Krakeeler einfach mit Nichtachtung. Lies Dir den Mist nicht durch, beschmutze Dein Gemüt nicht mit deren Dreck. Wenn Dir das gegen den Strich geht, mach Dir klar, dass Du am längeren Hebel sitzt. Im zahmsten Fall schreibst Du solche Leute auf eine schwarze Liste und besprichst sie nie wieder. Das schadet denen sehr und Dir kein bisschen. Wenn Du wirklich wütend oder verletzt bist, suche die Solidarität anderer Blogger: Veröffentliche die Schmähmail und bitte andere, dich dem Boykott dieses Autors / dieser Autorin anzuschließen.
Eine sehr schöne Lösung hat der Kabarettist Serdar Somuncu gewählt. Der polarisiert sehr und bekommt deshalb sehr viel Hassmail. Die veröffentlicht er auf seiner Homepage unter der Rubrik “Klagemauer”. Da kann sich jeder den Schwachsinn durchlesen und darüber lachen – das Zweitschlimmste, was einem Troll passieren kann (nach Nichtbeachtung).
Wenn Dir aber jemand wirklich droht – Polizei einschalten.
Lass Dich nicht kleinkriegen, bitte.
Schöne Woche!
Mountfright
Hallo meine Liebe, es ist richtig, über solche Dinge nicht zu schweigen. Es ist richtig, sie ruhig auch im Blog zu veröffentlichen, aber eigentlich ist das ein Fall für die Polizei. Du hast eine E-Mailadresse? Einen Namen, der unter einem Buch steht? Dann geh zur Polizei und erstatte Anzeige wegen Beleidigung, Stalking, was auch immer. Ich verstehe nicht, warum du zögerst. Ich würde mir das nicht gefallen lassen. Ansosnten such dir einen netten Anwalt und klage deine kopierten Rezensionen ein. Ich würde mir da gar keinen großen Kopf mehr drum machen. Einfach alles nett an die Polizei und Anwalt weiterreichen. So einfach ist das. Und ja, es ist so einfach. Bist nicht die Erste
Eine Rechnung per Einschreiben mit Rückschein zu schicken kostet weniger als ein Anwalt und macht ähnlich viel Eindruck. Sogar ein gerichtliches Mahnverfahren kann man ohne Anwalt einleiten, wenn man das Formular korrekt ausfüllt.
Hallo Vanessa,
ich bin total schockiert über das, was dir widerfahren ist und habe auf meinem Blog einen entsprechenden Post geschrieben. Ich kann einfach nicht fassen, was da geschehen ist und sitze immer noch kopfschüttelnd vor meinem Laptop.
Ich hoffe, du machst weiter mit deinem Blog und lässt dich nicht einschüchtern!
Liebe Grüße,
Sandra
Liebe Vanessa -
auch wenn es ein denkbar unschöner Anlass ist – auf die Art bin ich über FB auf deinen Blog gestoßen, bin begeistert und les mich jetzt einfach – falls du tatsächlich aufgeben solltest – nach hinten durch. Vielleicht ist deine Auszeit dann ja zufällig beendet, und ich mach nach vorne weiter.
Alles Beste,
Stefan
Hallo,
auch von mir vielen Dank für den mutigen Blogpost. Ich habe mir erlaubt, darauf zu verlinken und einige Zitate zu bringen. Hoffe, das ist okay so: http://hermanstadt.blogspot.de/2012/10/das-ende-der-buchblogs.html
Liebe Vanessa,
das haut mich jetzt wirklich aus den Socken. Gleich vorweg, bevor ich das weiter kommentiere:
DU WIRST DEINEN BLOG NICHT LÖSCHEN, VERSTANDEN?
Mach das bloß nicht, genau das wollen diese Menschen am Ende noch bezwecken! Wir sind kostenloses Werbemittel für Autoren, manch einer weiß das sehr zu schätzen, andere wiederum scheinen jedweden Respekt vor Bloggern und ihrem Gedankengut verloren zu haben. Ich bin absolut entsetzt darüber, was du hier schreibst und hoffe sehr, dass mir nicht dasselbe passiert. Das ist widerwärtig und zutiefst beschämend für die Autoren, die sich redlich Mühe geben und große Freude daran haben, mit uns Bloggern gemeinsam ihre Bücher zu lesen und in deren Welten abzutauchen. Wer keine Kritik verträgt, der sollte sein Buch erst gar nicht schreiben geschweige denn es jemandem zum Lesen überreichen. Was soll das denn?!
Diejenigen, um die es hier nun geht: Ihr habt euch damit keinen Gefallen getan, im Gegenteil. Ihr könnt vom Glück reden, dass niemand von euch namentlich genannt wurde, denn das wäre mal sehr interessant zu erfahren. Vielleicht sollten sich die Blogger untereinander gegenseitig vor genau diesen Personen warnen, damit man erst gar keine Bücher von diesen Personen annimmt!
Furchtbare Sache.. aber lass dir eines gesagt sein Vanessa: Lass dich nicht vertreiben, lass dir den Spaß am Lesen und Bloggen nicht nehmen ♥
Liebe Grüße
Sandra
Liebe Vanessa,
Du brauchst Urlaub. Komm zu mir zu Gast nach Kempen.
LG
Maria
Hallo,
ich bin wirklich entsetzt, was da hinter den Kulissen mancher Blogs geschieht.
Lass dich von denen aber bitte nicht beeinflussen. Das sind keine Autoren. Das sind Möchtegerns, denen man es zu leicht gemacht hat, ein “Buch” zu veröffentlichen und die nun selbst am meisten darunter leiden, dass sie von niemandem ernstgenommen werden. Wer sowas schreibt, hat seine “Autorenkarriere” längst abgeschrieben, denn mit solchen Äußerungen kommt man in dem Geschäft nicht weit
Diese Leute suchen nur ein Ventil, um ihren Frust loszuwerden und für diesen Frust sind sie selbst verantwortlich, weil sie Müll produzieren.
Vielleicht ist es ein Trost für dich, dass eine unverschämte eMail an dich möglicherweise verhindert, dass ein solcher Mensch stattdessen sein Kind verprügelt oder seinen Hund tritt. Mit dem Gedanken solltest du die Mails in den Papierkorb schieben und ignorieren, so wie auch die ganze Bücherwelt solche “Möchtegern-Autoren” und ihre Ergüsse ignoriert.
Aufmerksamkeit entziehen – don’t feed the trolls.
Es gibt ja zum Glück noch genug Bücher und eBooks, die man lesen kann
LG Jenny
Ich befürchte fast, dass diese Leute trotzdem ihre Hunde treten… bevor oder nachdem sie ihre Mail geschrieben haben.
Liebe Grüße
Bianca
Puh … mir fehlen die Worte! Ich finde für so ein Verhalten und Auftreten auch einfach keine Worte – oder doch, eins: DUMM!!!
Kopf hoch und lass dich nicht ärgern.
… jetzt ist mir noch eins eingefallen: DREIST!!! Machen wir doch einfach dummdreist daraus, das passt doch!
Pingback: Bloggen nach étiquette? Anmerkungen zur Gesprächsreihe mit bibliophilen Bloggern | SteglitzMind
Meiner Ansicht nach gibt es nur einen Weg, richtig mit solchen Schwachköpfen zu verfahren (neben dem guten alten Ignorieren natürlich): Ans Licht mit ihnen! Namen nennen! Nicht schüchtern drumherum reden. Namen und dazu die Fakten, da kann dir niemand einen Strick draus drehen.
Wow… okay, ich bin offiziell dermaßen schockiert, dass ich mich in Grund und Boden schäme, mich Autorin zu nennen. Es tut mir sehr leid, was dir passiert ist, und ich hoffe, du hast deinen Idealismus (denn den scheint man als Blogger zweifelsohne zu brauchen) noch nicht gänzlich verloren. Dass du zum Beispiel keine Verrisse schreibst, dir aber dennoch die Zeit nimmst, einen Autor auf grobe Fehler aufmerksam zu machen, finde ich extrem anständig von dir. Die Reaktion mancher Leute kann ich absolut nicht nachvollziehen; ich persönlich wäre über Rezensionen meiner Bücher froh und dankbar und springe jedesmal im Viereck, wenn ich eine neue Rezi erhalte, auch wenn darin Kritik enthalten ist – über konstruktive Kritik freue ich mich sogar, denn ich bin Selbstverlegerin und kann nur aus meinen Fehlern lernen.
) dumm von der Seite angemacht wirst. Vielleicht legst du wirklich eine Seite an, auf der du deren Namen – mit vorheriger Ankündigung – öffentlich machst? Lass dich jedenfalls davon nicht derart runterziehen; es wäre schade, wenn du deswegen dein Hobby aufgeben würdest!
Ich würde mir wünschen, dass du trotzdem weiter machst und dein Blog nicht aufgibst, selbst wenn du von solchen Vollpfosten (anders kann man diese Hornochsen nicht nennen… ah, doch, Hornochsen
Viele liebe Grüße
Bianca
Ich bin gerade exterm sprachlos.
Für jede ausfallende Mail eine Klage wegen Verleumdung an den Verfasser, sowie bei geklauten Texten in deren Werbung eine Urheberrechtsklage und Du kannst Dir ein Rezensententeam leisten, die Homepage vergolden und bekommst von jeden Großverlag eine Palette Rezensionsexemplare!
Autoren, welche die Grundzüge des Knigge nicht kennen und schon in ein zwei Sätzen keinen fehlerfreien Satz hinbekommen bei ihren geistigen Ergüssen und kurzen Mails, sollten vielleicht doch mal in sich einkehren und überlegen, was sie vielleicht falsch machen könnten. Der Blogrezensent ist da am wenigsten Schuld an ihrer eigenen Erfolgslosigkeit!
Ich bin sprachlos. Es tut mit leid. Und ich hoffe, deine Wunden heilen bald.
Wow.
Ich bin wirklich schockiert, wie manche Leute sich verhalten, das ist echt unter aller Sau…
Klar ist es frustrierend, wenn jemand mein Buch nicht mag, aber damit muss ich als Autor doch leben… Wer damit nicht umgehen kann, soll halt keine Bücher veröffentlichen, Herrgott…
Ich frage mich immer wieder, wie diese Leute im “normalen” Berufsleben darauf regieren, wenn der Chef kommt und sagt “Hey, du hast da und da einen Fehler gemacht, so kanns’s aber nicht gehen.”
Es ist jedenfalls schön zu hören, dass du diesen Querschlägern nicht die Genugtuung geben willst, deinen Blog zu schliessen. Halt die Ohren steif, auch wenn’s schwer fällt, wie du an den Kommentaren siehst, hast du ja viel Unterstützung
Laura
Grüß Dich!
Ein bodenloser Mangel an Respekt und guten Manieren von “Titanen der Weltliteratur” sollte Dich nicht wirklich abhalten Deinen Blog weiterzuführen. Laß die verkannten “Genies” umweglos im Spam verschwinden. Keiner will sie, keiner braucht sie und erst recht will sie keiner lesen.
Go on doing it!
bonté
Eine klare Ansage, den Rest ignorieren, User auf die Spamliste. Fertig. Mein Beileid… Gibt schon gestörte Leute… Mir ist das auch passiert. Nach dem obigen Vorgehen nie wieder was von ihm gehört
hallo,
ich habe ob der masse jetzt nicht alle kommentare gelesen, aber auch ich kann diese eigenartige tendenz zum “lieber auf den anderen rumhacken, als an sich selber (oder seinen büchern) arbeiten” bestätigen. aus vielen gesprächen mit anderen erfolgreichen indie-autoren weiß ich nun, daß in dem moment, wo man sich durch entsprechende verkäufe und dem versuch, eine gewisse professionalität im umgang seinem beruf (ja, auch indie-schriftsteller zu sein ist nicht nur berufung sondern birgt auch pflichten) zu etablieren, von der masse abzuheben beginnt, mit den bösartigsten reaktionen zu rechnen hat. von gefakten rezis, verfälscht dargestellten interviews, email terror, fb-mobbing, bis zu twitter-stalking ist alles vertreten, was das www an möglichkeiten so bietet. was schlicht und einfach bodenlos dumm ist. und was ich ganz persönlich als äußerst erbärmlich empfinde. warum ist das dumm?
1. weil es verlogen ist.
diese autoren um die es hier geht, sind immer die, die auf ganz besonders dicke hose machen, wie lange und erfolgreich sie schon dabei sind. aber NATÜRLICH schreiben sie hauptsächlich aus spaß an der freude und wenn es dann um tatsächliche zahlen geht, sind sie vielleicht auf platz 10 bei amazon.. aber in einer niesche, wo es ausreicht 30 bücher im monat zu verkaufen, um auf platz 5 zu sein. taucht dann jemand auf, der mehr verkauft, wird gebissen und getreten was das zeug hält.
2. weil es kontraproduktiv ist.
soetwas stört vielleicht kurzzeitig den erfolg anderer autoren, kann aber den erfolg eines guten buches auf dauer nicht verhindern. stattdessen wird in einer sparte, die darauf angewiesen ist, daß man zusammenhält und sich unterstützt, ein gezieltes friendly fire eröffnet, das den “guten” autor vielleicht verletzen mag, dem “schlechten” allerdings keinen millimeter weiterbringt. denn seine bücher werde auf diese weise garantiert nicht besser oder öfter gekauft.
3. weil es menschenverachtend ist.
jemanden mit solcher häme und bosheit zu verfolgen ist schlicht und einfach das absolut letzte. ich denke, mehr muß dazu nicht gesagt werden.
4. weil es kriminell ist.
auch wenn man es nicht glauben mag…. aber jeder, selbst solche leute, hinterlassen spuren nicht nur auf der seele anderer (ich befürchte, das interesse daran liegt in der ermangelung einer eigenen seele, eines moralischen empfindens und eines gewissens) sondern.. oh überraschung! .. auch im internet! und auch hier gibt es bereits gesetze, die ein derartiges mobbing verbieten. vielleicht sollte man da mal überlegen, ob man nicht einen abmahngierigen anwalt auf einen mobbingsüchtigen internet-mißbraucher hetzt. nur so ein gedanke…
5. weil es rescourcen vernichtet.
ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, daß jemand ein so trauriges und langweiliges leben führt, daß er/sie/es von der notwendigkeit getrieben wird, es mit leben zu erfüllen, indem er/sie/es losgeht und autoren mobbt, blogger beklaut und twitterer stalkt. was das an zeit und energie kostet… ich kann das gar nicht fassen, was das für eine verschwendung ist! stellt euch doch mal vor, was ein derartig hartnäckiger und dickfelliger “mensch” alles für amnesty international oder wwf bei aktionen zur rettung des borkenkäfers erreichen könnte?
6. weil es lernresistent ist.
mal ehrlich, grade wir indies BRAUCHEN BLOGGER ! das ist die einzige kostenlose möglichkeit ins gespräch zu kommen und dort auch zu bleiben. wir haben keinen marketing-budget, der es uns ermöglicht eine breite masse an potentiellen kunden zu erreichen. wir haben (noch) keine lobby in den medien. wir werden von verlagen (noch) ausgegrenzt, egal ob und wie gut wir schreiben. wir haben nur die möglichkeit, nett bei den entsprechenden bloggern anzufragen und ihnen unsere ebooks anzubieten, mit der hoffnung auf eine positive resonanz. und da finde ich persönlich es schon extrem nett, wenn ein rezendent hingeht und sagt er verreißt nicht, sondern gibt sogar noch hilfreiche tips, was an dem entsprechenden buch eben falsch ist. und sei es nur ein hinweis auf rechtschreibmäßige unlesbarkeit.
7. weil es neidisch, gierig und egozentrisch ist.
damit wird jedem nachfolgenden indie das leben unnötig schwerer gemacht.
denn wer bitteschön will einen neu auf den markt kommenden indie noch rezensieren, wenn er solch miese erfahrungen gemacht hat?
wer will noch hilfreich seine hand reichen und tips geben, wenn er nicht weiß, ob er zum dank gebissen wird?
mein fazit:
ich habe gelernt, daß ich mir sehr genau überlegen muß, ob und wo und wann ich was sage. aber selbst das verhindert nicht, daß man aus dem kontext gerissen falsch zittiert wird.
also ist es eigentlich egal, was ich sage. und wenn ich nicht sprachlos gemacht werden will, dann muß ich den mund aufmachen, sobald mein gewissen es mir gebietet.
ich habe entschieden, auch weiterhin allen zu helfen, die mich um rat fragen. auch wenn das vielleicht naiv und selbstzerstörerisch ist.
ich habe erkannt, daß die aussage “never feed trolls” absolut zutreffend ist. also können die trolle sich auf den kopf stellen und mit den zehen wackeln, ich lese einfach nichts mehr, das aus dieser richtung kommt. keine fake-rezis. keine bösen emails. keine twittereinträge.
und ich rate jedem, sich zu entscheiden, wie er so ein verhalten abstraft.
entweder mit nicht-be-achtung oder mit den härtesten, rechtlichen mitteln, die ihm zur verfügung stehen.
und dir wünsche ich, daß du es aus deinen gefühlen herausnehmen und soweit mit dem verstand verarbeiten kannst, daß es dich nicht lähmt. denn genau das ist es ja, was sie wollen. eine reaktion von dir. ein zeichen, daß sie dich verletzt haben, so wie sie meinen von dir in ihrem stolz gekränkt worden zu sein. und, im besten falle, dich mundtot zu machen. wenn du dich tatsächlich zurückziehst, haben sie erreicht was sie wollten. die bücherszene ein wenig ärmer und einfarbiger gemacht. sie ein wenig mehr auf ihr niveau heruntergezogen und unabhängige, selbstbewußte meinungen reduziert. und letzten endes, die freiheit, die uns das internet auf dem silbernen tablett serviert ins gegenteil pervertiert.
das, was solche menschen betreiben ist schlicht zensur durch dummheit.
der scheinbar einfachste weg ist nie die richtige lösung.
weder für sie, noch für dich.
wie wirst du dich entscheiden?
liebe grüße
m.w.
p.s.: ich habe ganz bewußt keine deiner rezis gelesen, weil es mir nicht wichtig ist, ob und wie gut du tatsächlich deiner berufung nachgehst. mir ist wichtig, daß die vielfalt der meinungen und eine auseinandersetzung auf einer hilfreichen ebene erhalten bleibt. kommunikation ist eine kunst, von der auch du ein mosaikstein im netz bist. und hoffentlich bleibst…
Da hier etliche Personen von den gleichen Problemen berichten; ich kann euch nur raten: sichert die Beweise (d.h. Screenshots, Mails ausdrucken, etc.) und zeigt die entsprechenden Leute an. Dann blockt deren Mailadressen, damit weitere Mails euch nicht erreichen. Es gibt in Deutschland inzwischen ein Anti-Stalking-Gesetz, dass auch im Internet greifen sollte. Außerdem fallen Beleidigungen, Bedrohungen und ähnliches unter das Strafgesetz. Bei so massiven Übergriffen würde ich das wirklich in Erwägung ziehen. Es geht dabei nicht nur um euren Schutz, sondern auch um die Bestrafung der “Täter”, die so etwas sonst immer wieder tun werden.
Und damit ihr euch von allem freimachen könnt, würde ich in solchen Fällen die angeforderten Exemplare zurückschicken, die unangeforderten nicht, denn da hat der Autor auf eigenes Risiko versandt ohne es abzusprechen.
Ich kann wirklich nur an alle Betroffenen appellieren: wehrt euch (aber nicht durch Zurückbeschimpfen).
Autsch, solches Benehmen ist tatsächlich unter aller Kanone. Und dann wundern manche Leute sich, dass niemand mit ihnen arbeiten will…
Boah! “Menschen” – wer hat sie erfunden und wie kann man den Fehler rückgängig machen? Ich habe gerade akutes Fremdschämen.
Es ist dein verdammtes Recht, Bücher an- und abzulehnen. Das kann man blöd finden, muss man aber akzeptieren. Und anhand der Reaktionen dieser jeweiligen Autoren solltest du dich nicht beleidigt, sondern einzig und allein darin bestärkt fühlen, dass es von dir zu 100% richtig war, die entsprechenden Bücher/eBooks abzulehnen.
Ich bin absolut gegen “Mir ist die Lust an meinem Blog vergangen” und stattdessen so was von für: “Jetzt erst recht!”
Du führst einen tollen Blog, Vanessa, deine Rezensionen sind weit entfernt von 0815 und inhaltlich verdammt wertvoll. Lass dir das, woran du Spaß hast und worin du gut bist, nicht von Einzellern vermiesen. Mach das einzig Sinnvolle: Ignorier es.
Mein Support gehört dir voll und ganz
Liebe Grüße
Carina
Ach Carina,
von dir so ein wahnsinnig schönes Lob, das geht runter wie Öl. Danke!
Nein, aufhören werde ich nicht, aber so wie bisher wird es auch nicht weitergehen. Ein bisschen mehr “och nööö!” werde ich mir für das nächste Jahr angewöhnen (müssen).
Ich bin durch Zufall auf diesen Artikel gestoßen und habe ihn und auch einige Kommentarte interessiert gelesen.
Auch wenn mein Kommentar vermutlich in der Flut der ganzen Zusprüche, Trostversuche und Wünsche untergeht,möchte ich hier trotzdem etwas dazu sagen.
Ob Bloggerwelt oder wahres Leben,es gab, gibt und wird diese Art von Leuten immer geben. Leute,die nur dadurch leben,anderen ihr Leben schwer zu machen,da sie sonst keine Daseinsberechtigung hätten. Diese Menschen haben selbst keinerlei Erfolg oder gar Persönlichkeit vorzuweisen und müssen sich durch irgendetwas definieren. Dieses dann zum Leidwesen anderer auf negativem Wege – der fällt nämlich mehr auf und bleibt im Gedächtnis.
Jeder von uns kennt das: Das Getratsche in der Schule über die falschen Klamotten oder die kleinen Speckröllchen, ausgedachte Geschichten,die über einen erzählt werden,laut denen man 1. schwanger 2. drogenabhängig oder 3. vielleicht sogar beides ist, oder einfach das Mobbing durch Beleidigungen und Auslachen.
Die Anonymität des Internets vereinfacht diesen Prozess lediglich.
Doch es gibt für diese Leute nur ein einziges treffendes Adjektiv und das ist. FEIGE!
Daher mein Rat an Dich und all die anderen Betroffenen:
Das Beste,was ihr in solchen Fällen machen könnt ist,eszu ignorieren und euer Ding durchzuziehen. Klar verletzen diese Worte,aber wen kümmert das? Das sind nur irgendwelche dummen Worte von den dazugehörigen dummen Menschen.
Es sollte wichtig sein,was Familie und Freunde denken,aber nicht,was Hinz und Kunz von euch halten.
Bitte keine Namen veröffentlichen oder gar die Schreiber.anzeigen,das schürt das Feuer nur und führt zu keinem Erfolg.
Ihr leistet hier einen wertvollen Beitrag zu unserer Schreibkultur,unterstützt Autoren und solche,die es werden wollen.
Mit diesem Ziel vor Augen solltet ihr nach vorne schauen und über die ganzen Vollpfosten lachen,die es,im Gegensatz zu euch,nie zu etwas bringen werden.
In diesem Sinne wünsche ich eine schöne Woche und hoffe,noch viel zu lesen zu bekommen.
Danke Mandarinchen
nein, hier geht nichts unter und ich freue mich über jeden Bekannten und Unbekannten, der sich die Zeit für einen Kommentar nimmt.
Deine Tipps sind wahrscheinlich das Beste, um die Situation irgendwann hinter sich lassen zu können. Erstaunlicherweise war nach dem Artikel (mehr oder weniger) Ruhe, damit hatte ich ehrlich gesagt auch nicht gerechnet.
Dir wünsch ich ebenfalls eine schöne Woche.